Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Hilfe bei der Teich-Rettung in Fredenbeck

Der Mühlenteich verlandet (Foto: sb)

Naherholungsgebiet Wassermühle: Politik stellt finanzielle Unterstützung in Aussicht

tp. Fredenbeck.
Zwei wichtige Schritte zur Rettung des Fredenbecker Mühlenteiches: Der Gemeinderat hat jetzt eine finanzielle Unterstützung der Reparatur des defekten Wehres bewilligt. Und: Die Samtgemeinde will sich in der Landschaftspflege engagieren.

Wie mehrfach berichtet, musste wegen baulicher Schäden und einer Unterspülung an der Stauvorrichtung das Wasser aus dem Teich abgelassen werden. Seit rund einem Jahr verlandet das Stehgewässer, das gemeinsam mit dem in Teilen unter Denkmalschutz stehenden Hof- und Mühlengebäuden Wahrzeichen der Gemeinde und beliebtes Naherholungsgebiet ist.

Die Eigentümer, Landwirtsfamilie Claus und Dörthe Neumann, können nach eigenem Bekunden die Instandsetzung, die ein Gutachter vorläufig auf ca. 28.000 Euro beziffert, nicht aus eigener Tasche bezahlen. 

Laut Gemeindedirektor und Samtgemeinde-Chef Ralf Handelsmann haben Politik und Verwaltung großes Interesse an dem Erhalt der historischen Anlage und wollen sich deshalb an der Wiederherstellung beteiligen. Die Gemeinde stellt zehn Prozent, also rund 2.800 Euro, zur Reparatur des Staus aus Denkmal-Mitteln zur Verfügung. Mehr als 100.000 Euro kostet laut Handelsmann  die Wiederherstellung des ausgetrockneten und zugewucherten Teiches, der sich allmählich mit faulendem Laub füllt. Der Schlamm muss ausgebaggert und kostspielig als Sondermüll entsorgt werden. Einen Großteil der Summe werde nach aktuellem Beratungsstand voraussichtlich die Samtgemeinde beisteuern, so Handelsmann. 

Im Gegenzug erwarte die Kommune ein Entgegenkommen von den Eigentümern. Die Familie Neumann solle das Gelände weiter der Öffentlichkeit zugänglich machen, so Handelsmann. Ein alter Vertrag zur Wegenutzung entlang des Teiches endet in Kürze. Bis zur Instandsetzung der idyllischen Anlage, die frühestens im kommenden Jahr beginnt, müssen beide Seiten also noch einige Abstimmungsgespräche führen.