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Hoher Besuch im Rathaus

lt. Stade. Hohen Besuch empfing Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber in der vergangenen Woche im Rathaus. US-Generalkonsulin Inmi Kim Patterson machte auf dem Weg zu einem Termin bei der Dow einen kurzen Zwischenstopp in der Innenstadt und trug sich ins Gästebuch ein.
Vorher plauderte die Leiterin des Hamburger US-Generalkonsulats mit dem Ersten Stadtrat Dirk Kraska, Landrat Michael Roesberg sowie weiteren Vertretern der Stadt über Stade und die Region.
Patterson zeigte sich interessiert an Themen wie Elbvertiefung, A26 und A20 sowie an der wirtschaftliche Lage Stades.
Dass es in der Stadt bislang keine Schulen gibt, an denen die Kinder täglich bis zum späten Nachmittag betreut werden, überraschte die Diplomatin, die Mutter von drei Töchtern ist.
"Wie sollen die Frauen denn arbeiten, wenn ihre Kinder nicht betreut werden?", fragte sie in die Runde. Ein Ganztagsschulangebot an nur drei Tagen in der Woche reiche nicht aus.
Silvia Nieber war einer Meinung mit Patterson. Ziel müsse es sein, ein Ganztagsschulangebot bis 17 Uhr anzubieten, so die Bürgermeisterin. Auch wenn das hohe Kosten bedeute.
Als essentiell betrachtet Patterson die grenzübergreifende Zusammenarbeit von Städten und Ländern sowie den Austausch untereinander.
Gerührt war die Konsulin, weil am Stader Rathaus extra aufgrund ihres Besuchs die amerikanische Flagge gehisst wurde. Patterson lobte außerdem die Stader Gastfreundschaft und die vielen beeindruckenden Fachwerkbauten in der Stadt.
Inmi Patterson wurde in Südkorea geboren. Sie trägt einen Doktortitel in Entwicklungspsychologie der Katholischen Universität in Washington D.C.. Sie spricht fließend Japanisch, Koreanisch, Chinesisch, Russisch, Französisch und Deutsch. Patterson ist mit dem US-Diplomaten Bob Patterson verheiratet, der zur Zeit Botschafter in Turkmenistan ist. Sie hat drei Töchter.