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Horneburg: Effizienz im Quartier

Rund um die Sporthalle in der Hermannstraße könnte ein "EnergiePlus-Sportquartier" entstehen (Foto: Poppe)
lt. Horneburg. Mit einem innovativen Leuchtturmprojekt könnte die Samtgemeinde Horneburg bald auftrumpfen. Wie berichtet, hatte die Kommune sich unter der Federführung von Klimaschutzmanagerin Anna-Katharina Poppe für ein bundesweites Förderprogramm für Klimaschutzmodellvorhaben beworben. Das Projekt: Schaffung eines "EnergiePlus-Sportquartiers" rund um die sanierungsbedürftige Sporthalle in der Hermannstraße.
Die erste eingereichte Projektskizze sei vom Projektträger positiv bewertet worden und soll nun bis Ende September konkretisiert werden, so Poppe. Das Projekt könnte mit 80 Prozent der Investitionskosten (Mindestzuwendung von 200.000 Euro, max. fünf Millionen Euro) gefördert werden.
Die Idee: Verschiedene kommunale Liegenschaften rund um die Sporthalle in der Hermannstraße bilden ein Quartier und werden miteinander vernetzt, um Synergien zu nutzen und Energie einzusparen. Zum Quartier dazu würden u.a. gehören: Das Freibad, die Jugendfreizeitstätte, Gebäude des Tennisvereins und die Oberschule.
Im EnergiePlus-SportQuartier sind Maßnahmen in vier Bereichen geplant:
• Energetische Vernetzung der Gebäude im SportQuartier.
• Einsatz erneuerbarer Energien und klimaneutraler Brennstoffe zur Strom- und Wärmeerzeugung
• Energetische Aufwertung der kommunalen Liegenschaften
• Nutzung modernster intelligenter Gebäudeautomationstechnik in Verbindung mit Hallen- und Raumnutzungsplänen zur maximalen Effizienzsteigerung
Alle Gebäude werden mit Fernwärme-, datentechnischen und elektrischen Leitungen mit einer Gesamtlänge von 920 Metern verbunden. Neben den erneuerbaren Energien soll auch ein Holzvergaser-Blockheizkraftwerk genutzt werden.
Die Stromerzeugung soll ebenfalls regenerativ erfolgen. Für Photovoltaik stehen insgesamt 2.000 m² auf den Dächern der Sporthallen zur Verfügung.
Insgesamt könne der Endenergieaufwand für das Quartier jährlich um 52 Prozent reduziert werden.
Die Gesamtkosten für das Projekt werden grob auf ca. 2,3 Mio. geschätzt.