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Industriegleis: möglicher Baustart im Jahr 2021

Mega-Projekt  nimmt Fahrt auf


tp. Stade.
Es ist das Mega-Verkehrsprojekt der kommenden Jahre in Stade: das neue, verlegte Industriegleis. Mit den Plänen des modernen Schienenweges, auf dem Gefahrgüter aus der Chemieindustrie künftig außerhalb der Stadt befördert werden sollen, befasste sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt auf seiner jüngsten Sitzung. Gerd Allers, Fachbereich Straßen und Brücken, der über die Planungshistorie und den Projektstand berichtete, rechnet mit einem Baubeginn etwa im Jahr 2021.

Die Trasse der Autobahn A20, Abschnitt 5b, und das rund 3,5 Kilometer lange Industriegleis werden gemeinsam geplant und verlaufen in weiten Teilen parallel auf einem stabilisierenden Damm entlang der Ostumgehung. Die Autobahn führt mit einer neu zu errichtenden Brücke über die Gleise. Für seltene Fledermäuse, die im Plangebiet leben, wird eine Flugschneise eingebaut. Weiter gehören eine Autobahnunterführung (Trog) unter der Schwinge sowie Kreisel an der Landesstraße L111/Altländer Straße zu dem Großvorhaben.

Zum Lärmschutz der Anwohner, vor allem im Altländer Viertel, gilt für die Züge Höchsttempo 25 Stundenkilometer. Nach einer Prognose rechnen Fachleute im Jahr 2030 mit 58 Zügen pro Tag.

Auch die Altländer Straße wird mit einer Brücke über die Autobahn geleitet.
Laut Stadtbaurat Lars Kolk will die Stadtverwaltung nach Ostern Bürger zu einer Info-Veranstaltung mit Fachleuten zum Thema Industriegleis ins Rathaus einladen. Den genauen Termin, erfahren Sie rechtzeitig in Ihrer NEUEN STADER.