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Kommunalwahl 2016: Die SPD Horneburg im WOCHENBLATT-Interview

Stellen sich zur Wahl: die SPD-Mitglieder (v. li.): Andreas Schlichtmann, Marie Höft, Hedda Meyer zu Hoberge, Harald von Thaden, Bianka Lange, Karin Ladiges, Kerstin Raschke, Udo Groening, Hannelore Kathenbach, Wilfried Ehlers, Sven Munke, Claus Reichow (Foto: SPD Horneburg)
lt. Horneburg. Die Bürger sind gefordert: Am Sonntag, 11. September, finden in ganz Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Das WOCHENBLATT stellt auf den Ortsseiten der kommenden Mittwochs-Ausgaben alle Parteien vor, die in die Stadt-, Gemeinde- und Samtgemeinde-Räte einziehen wollen. Jede Partei hat fünf Fragen beantwortet.
Hier sind die Antworten der SPD aus der Samtgemeinde Horneburg:

Was sind die wichtigsten Projekte, die Sie voranbringen möchten?

· Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für alle. Hierunter fällt auch, dass in Neubaugebieten nicht nur Ein- und Zweifamilienhäuser errichtet werden sollen, sondern auch Mehrfamilienhäuser.
· Stärkere Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern.
· Einrichtung eines Jugendparlaments.
· Durch die Schaffung eines bedarfsgerechten Angebots in der Kinder- und Jugendbetreuung wollen wir dazu beitragen, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einfacher gemacht wird.

Wie stellen Sie sich die Integration von Flüchtlingen in der Samtgemeinde vor?

· Zentraler Punkt für die Integration der Flüchtlinge ist das Erlernen der deutschen Sprache. Hierfür wollen wir die entsprechenden Voraussetzungen schaffen und langfristig sicher stellen. Zusätzlich wollen wir dafür sorgen, dass bürokratische Hürden reduziert werden, um den Flüchtlingen eine Tätigkeit zu ermöglichen. Dies führt zu besseren Kontakten zur Bevölkerung und trägt somit zur besseren Integration bei.

Wie stehen Sie zu einer möglichen Umwandlung der Samtgemeinde in eine Einheitsgemeinde?

· Hier ist zwischen zwei Positionen zu unterscheiden. Nimmt man den Flecken Horneburg, so ist der Trend zu einer Einheitsgemeinde vorhanden. Bei den anderen Mitgliedsgemeinden ist der Trend aber, bei einer Samtgemeinde zu bleiben. Daher sind wir als SPD zu dem Schluss gekommen, dass es eine Einheitsgemeinde aus inneren Kräften heraus auf absehbare Zeit nicht geben wird. Hier wird eher der Druck von außen, sich zu größeren Einheiten zusammen zuschließen, für Bewegung sorgen.

Warum sollten die Horneburger Ihre Partei wählen und keine andere?

· Weil wir für Gerechtigkeit und „gutes Leben“ stehen. Und das nicht nur für jene, die es sich leisten können. Speziell die unter Punkt 1 aufgeführten Argumente, als auch die weiteren Punkte in unserem Wahlprogramm stellen eine sehr gute Mischung dar, die speziell auch die sozialen Aspekte für breite Teile der Bevölkerung adressiert. Und alle können von unserem Programm profitieren. Je stärker die SPD ist, desto besser werden sich unsere Punkte umsetzen lassen.

Wie wollen Sie den Wirtschaftsstandort Horneburg weiter stärken?

· Wir werden verstärkt kommunizieren, dass unsere Infrastruktur einen attraktiven Standort für Unternehmen darstellt. Zudem bietet Horneburg den Beschäftigten auch als Wohnort lebenswerte Qualität. Außerdem soll es ein einheitliches Auftreten von Samtgemeinde und Gemeinden bei der Vermarktung von Gewerbeflächen geben.