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Kommunalwahl 2016 in der Samtgemeinde Horneburg: Die Grünen im WOCHENBLATT-Interview

Die Kandidaten der Grünen für die Kommunalwahl in der Samtgemeinde Horneburg (v. li.): Nicole Dahmen, Verena Wein-Wilke, Stella Harnisch-Scheuermann, Herman van Diepen, Klaus Dankers, Brigitte Tharann, Peter Dankers, Gabi Larsen und Wolfgang Tharann (Foto: Grüne)
lt. Horneburg. Die Bürger sind gefordert: Am Sonntag, 11. September, finden in ganz Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Das WOCHENBLATT stellt auf den Ortsseiten der kommenden Mittwochs-Ausgaben alle Parteien vor, die in die Stadt-, Gemeinde- und Samtgemeinde-Räte einziehen wollen. Jede Partei hat fünf Fragen beantwortet.

Hier sind die Antworten der Grünen aus der Samtgemeinde Horneburg:
Was sind die wichtigsten Projekte, die Sie voranbringen möchten?
Neben unserem Kernthema Natur- und Landschaftsschutz, kümmern wir uns inzwischen um alle Themen:
- ein nachhaltiges Verkehrskonzept, Radfahrkonzept, Bürgerbus umsetzen
- Energiewende fortsetzen
- Inklusison und Integration, Barrierfreiheit (auch in den Köpfen)
- Ortserweiterung mit Schwerpunkt Innen- vor Außenentwicklung
- Einkaufsmöglichkeiten in allen Mitgliedsgemeinden, aber keinen weiteren großflächigen Einzelhandel, stattdessen alternative Angebote, für die, die sich nicht mehr fußläufig versorgen können
- Bündnis für Familie - Krippen-, Kita- und Hortangebote, vielfältige Seniorenangebote

Wie stellen Sie sich die Integration von Flüchtlingen in der Samtgemeinde vor?
- weiterhin ohne Containerangebote preiswerten Wohnraum schaffen
- weiterhin eine gute VorOrt-Unterstüzung (die auch etwas kostet)
- Antworten in Kindergärten, Schulen etc. suchen und finden

Wie stehen Sie zu einer möglichen Umwandlung der Samtgemeinde in eine Einheitsgemeinde?
- wir befürworten das nach wie vor, schafft Synegieeffekte
- spart Kosten und Aufwand (z.B. nur einen Haushalt, statt sechs)
- die Bürger verstehen sowieso nicht, wer wann zuständig ist
- es sollte gestaltet (Spielräume der Mitgliedsgemeinden) werden, solange der Weg dafür frei ist (nicht vom Land verordnet), dann sind Freiräume und Mittel auch für die Mitgliedsgemeinden möglich
- derzeit wird im SG-Rat oft Kirchtumspolitik durchgesetzt, nicht auf das ganze geschaut, sondern auf die Konkurrenz zum Nachbarort

Warum sollten die Horneburger Ihre Partei wählen und keine andere?
- wir haben bisher gute Politik gemacht, konnten uns aufgrund von Mehrheiten aber nicht immer durchsetzen
- wir denken nach und handeln lokal

Wie wollen Sie den Wirtschaftsstandort Horneburg weiter stärken?
- Standortqualtitäten ausbauen und stärken
- Vorhandenes entwickeln
- Ortstypisches ansiedeln, schauen, was zu uns passt