Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Kreisjugendpfleger fehlt: Was nun?

bc. Stade. Seit fast einem halben Jahr ist die Stelle des Kreisjugendpflegers vakant. Ein Problem, wie Thorsten Tripmaker, Vorsitzender des Kreisjugendrings (KJR), findet und deutlich in der jüngsten Sitzung des Kreistags zum Ausdruck brachte. „Eine erfolgreiche Jugendarbeit ist kein Selbstgänger“, so Tripmaker. Der KJR, eine Vereinigung in der Jugendarbeit aktiver Vereine, sei derzeit bei der Beratung von Jugendpflegern in den Städten und Gemeinden auf sich alleine gestellt. Tripmaker sorgt sich vor allem um die Ausbildung von ehrenamtlichen Helfern für das Kreis-Zeltlager im dänischen Lille Bodskov. Auch die Durchführung des Bandwettbewerbs „November Beat“ stehe ohne Unterstützung eines Kreisjugendpflegers auf der Kippe.
Landrat Michael Roesberg versuchte zu beschwichtigen. Eine Jugendpflegerin werde für eine halbe Stelle ab April aus der Elternzeit zurückerwartet, die andere halbe Stelle werde ausgeschrieben. Kreissprecher Christian Schmidt stellt klar: „Das Zeltlager findet auf jeden Fall statt.“ SPD-Mann Harald Stechmann beantragte, das Thema gesondert im Jugendhilfeausschuss zu besprechen.