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Kreistagsfraktion CDU, SPD und FWG ist heiß auf Olympia

am. Stade. Mit sieben Nein-Stimmen und einer Enthaltung stimmte der Kreistag für eine Resolution zur Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Sommerspiele 2024. In der Erklärung wird der Landkreis Stade die Bemühungen der Hansestadt befürworten. Die Kreistagsfraktionen der CDU, SPD und FWG hatten einen Eilantrag für die Resolution gestellt. Die Olympischen Spiele hätten eine positive Auswirkung auf die wirtschaftliche, touristische und verkehrstechnische Infrastruktur im Landkreis Stade. "Wir sind Feuer und Flamme", sagt Johann Schlichtmann (FWG) vor dem Kreistag, auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreisathletikverbandes Stade. "Das ist eine große Chance für die Sportler in unserer Region."
Kritisch äußerten sich neben Benjamin Koch-Böhnke (DIE LINKE) auch die GRÜNEN-Fraktion. "Die damit verbundene Gentrifizierung als auch die Übertragung der Kosten auf die Bevölkerung sind nicht tragbar", sagte Dr. Hans-Joachim Raydt (GRÜNE). Er verwies auf die Austragungsorte der vergangenen Jahre, die bis heute viele negative Konsequenzen bewältigen müssen.
Böhnke hatte einen Antrag gestellt, die Abstimmung über die Resolution aufzuschieben, bis "dem Landkreis Stade belastbare Zahlen vorliegen" und bis "eine öffentliche Diskussionsveranstaltung des Landkreises Stade stattgefunden hat". Dieser Antrag wurde abgelehnt.