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Kritik an zu hoher Verschuldung in Fredenbeck

Fraktionsvorsitzender Helmut Klintworth (Foto: FWG)

Wählergemeinschaft FWG bemängelt steigende Personalkosten  / Helmut Klintworth ist neuer Vorsitzender


tp. Fredenbeck.
Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) „Pro Bürger“ sorgt sich um den Haushalt in der Samtgemeinde Fredenbeck. Fraktionsvorsitzender Helmut Klintworth kritisierte auf der Mitgliederversammlung der Partei vor allem die enorme Neuverschuldung. „Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt jetzt 735 Euro für jeden Bürger in der Samtgemeinde,“ sagte er.

Bauchschmerzen bereitet Klintworth und seinen Fraktionskollegen der stetig steigende Anteil der Personalkosten, der nun mit 45 Prozent des Gesamtetats zu Buche schlage. Damit liege Fredenbeck erheblich über den entsprechenden Werten vergleichbarer Samtgemeinden wie z.B. Horneburg und Land Hadeln.

Die drei FWG-Vertreter im Samtgemeinderat bemängeln auch, dass aus ihrer Sicht zuviele Beratungsaufträge aus der Verwaltung an externe Gutachter vergeben werden. „Damit entstehen wieder zusätzliche Kosten, die man vermeiden könnte, wenn Probleme direkt im Haus gelöst werden,“ hieß es.

Die Freien Wähler wollen künftig darauf drängen, dass alle sechs Monate ein Zwischenbericht zum Haushalt und zum Stand der Ausgaben vorgelegt wird. Im Samtgemeinderat sowie den Gemeinderäten von Fredenbeck und Deinste werden sie die Kommunalpolitik weiterhin kritisch begleiten, aber auch kreativ mitgestalten. Dabei behalten die Ratsleute besonders Verkehrsfragen, die Neubaugebiete, das Energiekonzept und die medizinische Versorgung im Auge. Von der Führung der Samtgemeinde wünscht sich die FWG „mehr innovative Lösungen anstatt ein Verharren in alten Verhältnissen“.

Die Mitgliederversammlung wählte einstimmig Helmut Klintworth zum neuen Vorsitzenden der FWG. Jeannette Jacob übt nun das Amt der Vize-Vorsitzenden aus. Schatzmeister bleibt Frank Detjen. Zum Pressesprecher wurde erneut Jörn Freyenhagen berufen, sein Vertreter ist Rolf Helmecke. Als Schriftführerin amtiert künftig Petra Tauber, ihr Vertreter wurde Hans-Hermann Glatz.

Um mehr Mitglieder zu werben und neue Ideen für die politische Arbeit zu sammeln, hat die Versammlung einen Arbeitskreis Zukunftswerkstatt eingesetzt. Ihm gehören Thomas Gloth, Ralf Ernst, Gabi Ehlers, Manfred Schmetgen und Helmut Strutz an. Im Gremium können auch Interessierte an kommunalen Themen mitarbeiten, ohne Mitglied der FWG zu sein.