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Landrat Michael Roesberg kritisiert Baumfällung am Lühedeich

Landrat Michael Roesberg
lt. Stade/Mittelnkirchen. Als „völlig übers Ziel hinausgeschossen“ hat Stades Landrat Michael Roesberg jetzt die Rodung von zahlreichen Kirschbäumen auf dem Lühedeich in Mittelnkirchen (das WOCHENBLATT berichtete) bezeichnet. Der Deichverband der II. Meile Alten Landes hatte die Bäume jüngst fällen lassen, weil die Deichsicherheit angeblich gefährdet sei.
Der Landkreis Stade als Deichbehörde duldet aber Bäume auf dem Lühedeich, sofern sie gesund sind, hoch auf dem Deich oder im Schutz von Häusern stehen. Es handele sich bei den Anpflanzungen um ein Kulturgut, das das Landschaftsbild im Alten Land präge und von Anwohnern und Touristen gleichermaßen geschätzt werde, so Roesberg.
Bäume, die die Deichsicherheit gefährden könnten, würden bei den alljährlichen Deichschauen in Abstimmung mit der Deichbehörde markiert und im Winter abgeholzt. Nach dem Naturschutzrecht ist eine Rodung gesunder Bäume nach dem 1. März nicht gestattet.
Roesberg kündigte Gespräche mit dem Deichverband und der Gemeinde Mittelnkirchen über die Rodung der Kirschbäume an.

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