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Lüher Samtgemeinderat stimmt für Resolution gegen verkürzte Amtszeit von Bürgermeistern

lt. Steinkirchen. Der Samtgemeinderat Lühe will auf Antrag der CDU-Fraktion eine Resolution zur geplanten Änderung der Niedersächsischen Kommunalverfassung verfassen und spricht sich damit gegen eine kürzere Amtszeit von hauptamtlichen Bürgermeistern und Landräten aus.
Zuvor diskutierten die Ratsmitglieder kontrovers darüber, ob die von der SPD-Regierung geplante Verkürzung der Amtszeit von hauptamtlichen Bürgermeistern und Landräten auf fünf Jahre (das WOCHENBLATT berichtete) wirklich eine gute Idee sei.
"Eine Verkürzung der Amtszeit führt nicht zu mehr Effektivität", so Johann Frese (CDU). Die Politiker befänden sich bei einer nur fünf Jahre dauernden Amtszeit hingegen in einer Art "Dauerwahlkampf".
Das sah SPD-Ratsmitglied Stefan Schimkatis, Anwärter auf den Posten des Samtgemeindebürgermeisters, anders. Es werde überall für vier oder fünf Jahre gewählt. Konforme Zeiten führten zu weniger Wahlkampf, so Schimkatis.
Das Schlusswort hatte Samtgemeindebürgermeister Hans Jarck (SPD). Er bewerte seine achtjährige Amtszeit durchweg positiv und sehe einen Vorteil in der Kontinuität. Er stimmte der Resolution zu. Acht Ratsmitglieder sprachen sich gegen den CDU-Antrag aus.