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Maikundgebung: Gewerkschaften fordern Mindestlohn

Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber erinnerte an das Prinzip "Gleiches Geld für gleiche Arbeit"
bc. Stade. Mehr soziale Gerechtigkeit, der Kampf gegen Steuersünder und die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn: Das waren die Kernthemen bei der Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Tag der Arbeit in Stade.

Etwa 300 Besucher verfolgten am Schwedenspeicher die Auftritte von Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber und Ulrich Gransee vom DGB Bezirk Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt. Nach Gewerkschaftsangaben gingen bundesweit mehr als 400.000 Menschen auf die Straße. Das Motto des DGB: "1. Mai: Unser Tag - Gute Arbeit, Sichere Rente, Soziales Europa".

Der 1. Mai sei eine gute Tradition, um Dinge zu kritisieren, die nicht funktionieren, sagte Silvia Nieber. "Die Gerechtigkeitslücke in Deutschland klafft immer weiter auseinander", so die Stadtobere. Es müsse wieder das Prinzip gleiches Geld für gleiche Arbeit gelten. Nieber: "Wir brauchen mehr Mitbestimmung der Angestellten."

Ulrich Gransee forderte eine gerechtere Bezahlung und die Schaffung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde: "Mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland leben von einem Stundenlohn unter 8,50 Euro." Niedriglöhne seien Ausbeutung und nichts anderes als eine Sauerei, so Gransee. Zudem müssten Steueroasen ausgetrocknet und Steuertricks abgeschafft werden.

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