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Mehrheit im Stader Kreisausschuss plädiert für weitere Mitgliedschaft in der Süderelbe AG

Forderung: Beiträge der Aktionäre um 20 Prozent reduzieren


tp. Stade. Für den Verbleib in der „Wachstumsinitiative Süderelbe AG“ (SAG) hat sich am Montag die Mehrheit im nicht-öffentlich tagenden Kreisausschuss in Stade ausgesprochen. Das letzte Wort soll aber der Kreistag haben, der am Montag, 23. September, um 9 Uhr tagt. Bei der Sitzung ist die Möglichkeit gegeben, dass noch einmal öffentlich über die Mitgliedschaft des Landkreises Stade in der Wirtschaftsfördergesellschaft debattiert und entschieden werden kann.

Die SAG war im Jahr 2004 als Instrument der Wirtschaftsförderung im südlichen Hamburger Umland oberhalb der kommunalen Ebene gegründet worden. Neben einer Vielzahl von Unternehmen sind Sparkassen, die Städte Hamburg und Lüneburg sowie die Landkreise Harburg, Lüneburg und Stade Aktionäre der SAG. Der Landkreis Stade leistet derzeit einen jährlichen Finanzierungsbeitrag in Höhe von 80.000 Euro.

Einzelne Kritiker innerhalb der Kreispolitik bezweifeln den Nutzen der SAG für Mittelstand und Arbeitsplätze im Landkreis Stade. Mit seiner Empfehlung vom Montag unterstützt der Kreisausschuss jedoch den Verbleib in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der südlichen Metropolregion bei gleichzeitiger Änderung des Rahmenvertrages. Danach sollen die jährlichen Beiträge der Aktionäre um 20 Prozent reduziert und die Kündigungsfrist auf zwei Jahre verkürzt werden. Außerdem soll ein der SAG-Beirat reaktiviert werden, um unter anderem die kommunalen Wirtschaftsförderer stärker in die Arbeit der Süderelbe AG einzubeziehen.