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Mülltourismus zu Lasten der Straßen-Anwohner?

Müllumschlag im großen Stil am Stader Seehafen

Kritik von der "Bürgerinitiative gegen die Verkehrsflut"

tp. Stade. Kritik an dem Transportaufwand, den der am Seehafen in Stade umgeschlagene irische Hausmüll (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach) verursacht, übt Joachim Streckwaldt von der "Bürgerinitiative Altes Land gegen die
Verkehrsflut aus Mittelnkirchen. Bei einer Versammlung im "Hollerner Hof" war die Verfrachtung des Mülls vom Stader Buss-Vielzweck-Terminal in die Vattenfall-Verbrennungsanlage in Hamburg kürzlich Diskussionsthema.

"Statt die zwölf Seemeilen nach Hamburg mit dem Schiff durchzufahren, wird der Müll in Stade gelöscht und per Lkw durch das Alte Land nach Hamburg verbracht", sagt Streckwaldt. Es liege auf der Hand, dass für den Pendelverkehr zum Transport von täglich rund 300 Tonnen Müll die stark belastete Kreisstraße K39 und die Landesstraße L140 genutzt würden, so Streckwald. "Laienhaft hochgerechnet dürften das per Monat rund 600 LKW-Fahrten voll nach Hamburg und leer zurück nach Stade sein". Ihm dränge sich die Frage auf, ob die Stadt Stade ein besonders günstiges Angebot für die irische Müllanlandung gemacht habe und damit pekuniäre Interessen vor den Interessen der Anwohner an der L140 und der K39 stünden.