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Munitions-Suche im Bürgerpark in Stade

Auf dem Festplatz "Bürgerpark" müssen in diesem Winter Bäume weichen

Veranstaltungsplatz in den Wallanlagen wird weiter gestaltet / Baumfällung und Sitztreppen


tp. Stade.
Im Bürgerpark in den Wallanlagen in Stade müssen 16 Bäume weichen. Die grünen Riesen am Rand des Veranstaltungsgeländes werden durch 20 Neuanpflanzungen ersetzt. Das Okay für die Fällung und weitere gestalterische Maßnahmen erteilte der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) des Rates der Stadt Stade auf seiner jüngsten Sitzung.

Derzeit sind Spezialisten des Munitionsbeseitigungsdienstes mit schwerem Gerät auf dem Gelände unterwegs. Was zunächst spektakulär klingt, ist laut dem städtischen Kulturmanager Dr. Andreas Schäfer eine übliche Sicherheitsmaßnahme im Vorfeld von Bauarbeiten im Innenstadtbereich. Bereits bei vorbereitenden Arbeiten zum Bürgerpark-Bau vor rund drei Jahren war auf dem Gelände eine Phosphor-Granate gefunden worden. Schäfer verweist in diesem Zusammenhang auf die lange Geschichte der Wallanlagen, auf der sich in früherer Zeit ein Munitionsdepot und ein Pulverlager befunden habe.

Nach Abschluss der Gelände-Untersuchung und Baumfällung ist der Weg für weitere Bauarbeiten frei. An den Böschungen sollen begehbare und befahrbare Rampen errichtet werden. Weiter gehören Sitztreppen zum Konzept. Ziel sei es laut Dr. Schäfer, dem ehemaligen Adolf-Ravelin, auf dem u.a. das Musikfestival "'Müssen alle mit' stattfindet, den Charakter einer Veranstaltungs-Arena zu verleihen.

• Laut Dr. Schäfer wird der vor einigen Wochen inzwischen neu eröffnete Mehrzweckbau Bürger-Pavillon im Park schon gut angenommen. Unter Aufsicht von Sozialarbeitern treffen sich dort drei mal wöchentlich Jugendliche, die bisher im Bahnhofsumfeld herumlungerten. Der Flachdachbau steht zudem für Gruppen und Feiern zur Verfügung.