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Nach tödlichem Unfall: Straßenquerung in Nottensdorf soll verkehrssicherer werden

Die Gemeinde Nottensdorf wünscht sich unter anderem eine bessere Ausleuchtung der Straßenquerung am Schragenberg
lt. Nottensdorf. Ein tödlicher Unfall wie er im Oktober in Nottensdorf passiert ist, darf sich auf keinen Fall wiederholen - darin sind sich die Mitglieder des Gemeinderates einig und fordern deshalb verkehrssichernde Maßnahmen für die Querungshilfe an der L130/Schragenberg.
Dort war im Herbst ein junger Radfahrer von einer Autofahrerin übersehen und angefahren worden. Der 19-Jährige erlag später im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen (das WOCHENBLATT berichtete).
Im Gespräch sind unter anderem Beleuchtung und eine Ampel für die Kurve am Schragenberg. Die Strecke wird von Radfahrern - darunter auch viele Schüler - genutzt, die in Richtung Horneburg fahren wollen.
Die Verwaltung wird einen offiziellen Antrag an das zuständige Straßenbauamt in Stade sowie den Landkreis vorbereiten, teilt Bauamtsleiter Roger Courtault auf WOCHENBLATT-Nachfrage mit. Dann werde es vermutlich einen Ortstermin geben.
Es wäre übrigens nicht der erste. Bereits vor rund zwei Jahren wurde über die Verkehrssicherung im Bereich der Querungshilfe diskutiert, erinnert sich Courtault. Problematisch sei, dass es an der Stelle bislang keinen Strom gebe. Wolle man dort Straßenlampen installieren, wäre es auf jeden Fall eine aufwändige und dadurch auch relativ teure Angelegenheit, so der Bauamtsleiter.
Und bereits damals sei es Konsens gewesen, dass die Gemeinde die Kosten für die Maßnahme selbst tragen müsste.
So oder so ist in der Kurve auf dem Weg zum Horneburger Kreisel vor allem im Dunkeln weiter Vorsicht geboten - und das gilt sowohl für Autofahrer als auch für Radfahrer.