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Praxis-Nachwuchs auf der Stader Geest

Nicht nur ältere Menschen wünschen sich einen Hausarzt in der Nähe (Foto: Archiv)

Drei neue Landärztinnen in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten


tp. Oldendorf-Himmelporten.
Mit Erleichterung blickt Holger Falcke, Chef der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, auf die positive Entwicklung bei der medizinischen Versorgung auf der Stader Geest. Für gleich drei allgemeinmedizinische Arztpraxen, in denen aus Altersgründen in den kommenden Jahren ein Betreiber-Wechsel ins Haus steht, wurden Nachfolgerinnen gefunden. Das teilte Holger Falcke auf der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates mit.

In der „Gemeinschaftspraxis Hammah“ habe der Gründer Dr. Thomas Jacubasch, Facharzt für Allgemeinmedizin, als Nachfolgerin eine Ärztin gefunden, die ab dem 1. April eingearbeitet werde. Dr. Jacubasch bereite allmählich seinen Ruhestand vor und wolle voraussichtlich in den Jahren 2019/2010 sukzessive aus dem Arbeitsleben ausscheiden, so Falcke.
Eine derzeit in den Elbe-Kliniken Stade beschäftigte Oberärztin werde, ebenfalls ab April 2018, das Team der Praxis Dr. Harm Spreckels in Himmelpforten verstärken.

Bereits im kommenden Februar nehme eine junge Ärztin in der Gemeinschaftspraxis Dr. Kuhlencordt/Dr. Becker in Himmelpforten ihren Dienst auf. Die Neueinsteigerin sei Mutter mit kleinen Kindern und wolle aus familiären Gründen zunächst an drei Vormittagen in der Woche arbeiten, ab dem Jahr 2019 dann aber voll in den Praxisbetrieb einsteigen, so Falcke, der froh ist, dass drohende Versorgungslücken geschlossen wurden.

Noch kein Landarzt-Mangel herrscht in der Mitgliedsgemeinde Oldendorf, wie Bürgermeister Johann Schlichtmann auf WOCHENBLATT-Nachfrage mitteilt. Die beiden bestehenden Hausarztpraxen deckten den Versorgungsbedarf der Patienten in der alten Samtgemeinde Oldendorf sehr gut ab, sagt er.

Langfristig allerdings wünscht sich Schlichtmann ein Ärztezentrum für den wachsenden Wohnstandort.