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Protest in Himmelpforten: Wann wird's endlich wieder Licht?

Am Stubbenkamp herrscht Maximaltempo 30, doch das reicht den aufgebrachten Anwohnern nicht als Sicherheitsmaßnahme

Dauer-Dunkelheit und ein total kaputter Weg: Stubbenkamp-Anwohner lassen 200 Grabkerzen leuchten

tp. Himmelpforten. Die Anwohner des Stubbenkamps an der Einmündung zur Bundesstraße B73 in Himmelpforten sind mit ihrer Geduld am Ende. Schon viel zu lange haben sie auf die dringend nötige Sanierung des kaputten Gehwegs gewartet. Als dann noch Mitte Dezember die Straßenlaternen ausfielen und seitdem an der Wohnstraße Dunkelheit herrscht, schlugen sie Alarm. Mit einer Lichterketten-Aktion am Freitagabend setzte die Nachbarschaft ein Zeichen.

200 Grableuchten flackerten am Wegrand des schmalen und durch parkende Pkw beengten Stubbenkamps, dessen Anwohner über starken Durchgangsverkehr klagen. Wie berichtet, wurden durch tonnenschwere Trecker-Gespanne, die über den Bürgersteig ausweichen, die Gehwegplatten zerstört. Der Anwohner und Sprecher der Nachbarschafts-Initiative, Martin Woitschek, bemängelt, der „mit Stolperfallen überzogener Fußweg“ stelle eine eine „extreme Gefährdung“ für ältere Menschen, u.a. mit Rollator, und Kinder dar, die den Stubbenkamp als Schulweg nutzen. „Da der Stubbenkamp nicht beleuchtet ist und der Fußweg kaputt ist, gehen die Fußgänger seit Wochen auf der Straße“, so der Familienvater.

Generell fehlten zwei Straßenlaternen an der Einmündung zur B73. Woitschek ist überdies nicht einverstanden damit, dass die Verantwortlichen die erforderlichen Sanierungen des Stubbenkamps von dem ungewissen Bau des geplanten Einkaufszentrums abhängig machen, zu dem ein neuer Kreisverkehr an der B73 gehört. „Das höre ich mir nun seit fast vier Jahren an“, sagt Woitschek sauer.

Überdies fordert er den Rat auf, seine Entscheidung zum Bau eines flachen Bürgersteigs als sogenanntes Tiefbord zu überdenken. Die damit geschaffene Ausweichmöglichkeit für schwere Fahrzeuge im Gehbereich ist in seinen Augen „eine Frechheit“.

Bürgermeister Reimers, der beim Lichter-Protest vor Ort war, nimmt die Politik und Verwaltung in Teilen in Schutz: Gleich nach einem entsprechenden Antrag im Januar 2014 sei der Stubbenkamp zur Tempo-30-Zone erklärt worden. Außerdem wurden nach dem Abriss von „Kutschers Hotel“ an der Einmündung Parkverbots-Schilder aufgestellt worden.
Und: „Der Fußweg im hinteren Bereich wird komplett neu gebaut. Im dem Zuge wird ein neues Kabel