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"Sanierung der Schölischer Straße ist längst überfällig"

Die Schölischer Straße wird von vielen Pendlern und Lkw genutzt. Nur in den Ferien ist nicht so viel Verkehr
lt. Stade. Viele Anwohner der Schölischer Straße sind genervt. Zahlreiche Pendler und auch schwere Lkw nutzen die Strecke auf dem Weg von Kehdingen nach Stade und umgekehrt. Inzwischen ist die Schölischer Straße deutlich in Mitleidenschaft gezogen und in einem schlechten Zustand.
Trotzdem brettern Pkw und Lkw oft mit mehr als den erlaubten 50 km/h an den Häusern vorbei. "Hier wackeln regelmäßig die Gläser im Schrank", sagt Anwohner Egon Scharbacker, der seit Mitte der 1960er Jahr in der Schölischer Straße wohnt.
Morgens habe er Probleme, zum Bäcker auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu kommen. Der Verkehr staue sich von der Ampel / Ecke Glückstädter Straße mehrere hundert Meter weit zurück.
Und Scharbacker ärgert noch etwas anderes. Über die kleine Stichstraße, an der der Rentner lebt, fahren Lohnunternehmer mit ihren schweren Lastern regelmäßig Gülle auf die Felder. "Und zwar viel zu schnell", sagt Scharbacker. Er macht sich Sorgen um spielende Kinder. Außerdem sei der kleine Weg inzwischen mit tiefen Schlaglöchern übersät.
Die Sanierung der Straße sei längst überfällig, sagt Scharbacker. Er wünscht sich, dass es künftig auch eine Verkehrsberuhigung gibt.
Doch so bald wird voraussichtlich nichts passieren. Die Straße solle zwar erneuert werden, aber nicht in diesem oder im kommenden Jahr, sagt Stades Stadtbaurat Kersten Schröder-Doms auf WOCHENBLATT-Nachfrage.
Von einer Verkehrszählung, die Anwohner der Schölischer Straße jetzt während der Ferien bemerkt haben wollen, wusste man in der Stadtverwaltung allerdings nichts.