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"Schluss mit der Geheimniskrämerei": FDP-Kandidat Paul Müller im WOCHENBLATT-Interview

Paul Müller kandidiert für die FDP in der Samtgemeinde Horneburg (Foto: privat)
lt. Horneburg. Am kommenden Sonntag, 11. September, ist Kommunalwahl. In den vergangenen Wochen haben alle Parteien, die für den Horneburger Samtgemeinderat kandidieren, im WOCHENBLATT-Interview fünf Fragen beantwortet. Jetzt kommt FDP-Kandidat Paul Müller zu Wort:

Was sind die wichtigsten Projekte, die Sie voranbringen möchten?
Bürgerdemokratie nicht Bürgermeisterdemokratie. Schluss mit der Geheimniskrämerei durch Verlagerung in nicht öffentliche Gremien.
Digitale Verwaltung schneller umsetzen, Dienstleistungen online erledigen, offene kommunale Informationspolitiik, ausführliche und gut zu findende Niederschriften der Rats- und Ausschusssitzungen
Baumschutzsatzung in der Samtgemeinde
Tempo 30 in allen Ortschaften ab Ortsschild

Wie stellen Sie sich die Integration von Flüchtlingen in der Samtgemeinde vor?
Die Unterbringung sollte möglichst dezentral in Wohnungen erfolgen, Vermeidung von „Rudelbildungen“. Sofortige Deutschkurse und Arbeitsmöglichkeiten. Dazu bedarf es einer besseren Erreichbarkeit des Ausländeramtes.
Ehrenamt hin oder her: persönliche Betreuung in Patenschaftsmodellen bedarf einer Finanzierung von Patenschaftsmodellen. Die Betreuer dürfen nicht allein – auch finanziell - gelassen werden.

Wie stehen Sie zu einer möglichen Umwandlung der Samtgemeinde in eine Einheitsgemeinde?
Ich bin für eine Einheitsgemeinde. Bereits heute erfüllt die Samtgemeinde viele Aufgaben, die der Bürger in der Verantwortung der Gemeinde erwartet hatte. Ich erinnere an die Diskussion um die Pflege des Friedhofes in Dollern im vergangenen Jahr.
Eine Einheitsgemeinde könnte den Verwaltungsaufwand weiter reduzieren und Kosten sparen helfen.
Der ursprüngliche Gemeinde Charakter ist durch austauschbare Neubaugebiete verloren gegangen.

Warum sollten die Horneburger Ihre Partei wählen und keine andere?
Wir fordern, die Straßenausbaubeitragssatzung ersatzlos zu streichen, so wie bereits in annähern 50 Prozent der Gemeinden in Niedersachsen.
Wie treten ein für mehr Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene z.B. im Tourismus, ÖPNV, Radwegenetz, EDV sowie für die Unterstützung der Gemeinden durch den Landkreis bei der Bewältigung des demographischen Wandels, z.B. bei der Schaffung von seniorengerechtem Wohnraum und Seniorenservicebüros.

Wie wollen Sie den Wirtschaftsstandort Horneburg weiter stärken?
Dabei gilt es schon zu beachten, dass Horneburg vorrangig Selbstversorger ist. Gewisse Illusionen wie Tourismus – siehe Gutachten der Leuphana Uni Lüneburg 2012 - sowie Industrieansiedlungen sind realitätsfremd.
Pannen in Dollern bei Mohr und Drewes wären durch mehr Engagement vermeidbar.
Freie Demokraten stehen für den Ausbau von neuen Verkehrswegen um die Lebensqualität erhöhen, Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.