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"Schnellschuss vermieden"

Der VfL-Kunstrasenplatz in Stade-Ottenbeck muss für 60.000 Euro saniert werden

SPD begrüßt Kostenbeteiligung des Sportvereins VfL Stade an der Platz-Reparatur

tp. Stade. Zur 50-prozentigen Kostenbeteiligung der Stadt Stade an der 60.000 Euro teuren Reparatur des defekten Kunstrasenplatzes des VfL Stade (das WOCHENBLATT berichtete), meldet sich nun der SPD-Fraktions-Chef Kai Holm zu Wort. "Auch 30.000 Euro als überplanmäßige Ausgabe sind viel Geld", aber für die SPD-Fraktion sei eine Zustimmung in der Ratssitzung am Montag, 30. Juni, um 18 Uhr im Rathaus möglich, so Holm.

Die CDU hatte mit Unterstützung der FDP und der Wählergemeinschaft einen Antrag auf komplette Übernahme der Reparaturkosten von 60.000 Euro durch die Stadt gestellt. Die SPD sprach sich von Anfang an für eine finanzielle Beteiligung des Vereins aus. Im Finanzausschuss verständigte man sich schließlich auf ein Kosten-Splitting zwischen Stadt und VfL.

Die Sozialdemokraten begrüßen, dass die Stadtverwaltung kritische Fragen der SPD-Fraktion gründlich geprüft und beantwortet und einen ein "Schnellschuss" zur kompletten Kostenübernahme vermieden habe. Ferner beteilige sich der Sportverein mit 50 Prozent "in angemessener Höhe" an der Instandsetzung des Platzes. Und: "Es muss kein Nachtragshaushalt erstellt werden, was bei der vollen Übernahme von 60.000 Euro vermutlich nötig gewesen wäre", so Kai Holm.