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Schul-Experten sind in Stade gefragt

Bürgerin im Dienst: Marlies von Pothen (Foto: tp)

Drei CDU-Anträge: Arbeitsgruppe Schulplanung, Bürger im Dienst und Integration sind wichtige Themen

tp. Stade. Gleich drei Anträge stellt die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Stade an die Stadtverwaltung. Es geht um neue Arbeitsgruppen zur Planung der Schulen in der neuen Heidesiedlung Riensförde, die personelle Stärke der Freiwilligen-Streife "Bürger im Dienst" und um die Integration von Kindern ohne Deutschkenntnisse.

Einen aktuellen Sachstandsbericht über die Tätigkeit der Bürger im Dienst im Jahr 2017 fordert die CDU für die Sitzung des Ausschusses für Feuerwehr, Sicherheit und Verkehr am Mittwoch, 1. November, 18 Uhr, im historischen Rathaus. Nachdem sich die Fraktion in den Etat-Beratungen für 2017 für eine Verstärkung des Teams - damals eine Frau und zwei Männer - und eine Steigerung der Haushaltsmittel eingesetzt hatte, will die CDU wissen, wie viele Personen nun als Bürger im Dienst tätig sind, welche Maßnahmen die Verwaltung zur Gewinnung neuer Ehrenamtlicher getroffen hat und welche Ausbildung die neuen Bürger im Dienst durchlaufen haben.

Der Ausschuss für Schulen, Bildung und Sport soll am Mittwoch, 8. November, 18 Uhr, im historischen Rathaus über die Gründung der Arbeitsgruppen „Grundschule Heidesiedlung“ Mitte November 2017 und „Oberschule Heidesiedlung“ Anfang Februar 2018 beraten. Zur
Begründung heißt es von der Fraktions-Chefin Kristina Kilian-Klinge: "Im Rahmen der beschlossenen Schulentwicklungsplanung stehen in den nächsten Jahren zwei große Schulbaumaßnahmen in der Heidesiedlung an, nämlich der Bau einer Grundschule und einer Oberschule." Neben den baulich-funktionalen Aspekten wie der Anzahl an allgemeinen Unterrichtsräumen und Fachräumen sei es unerlässlich, die Schule auch nach pädagogischen Gesichtspunkten zu planen. Hierzu sei es notwendig, dass eine Gruppe von Experten - u.a. Vertreter der Schulen - ein pädagogisches Konzept für die beiden Schulen entwickele. Zu berücksichtigen seien Fragen nach der Ausrichtung der Schule, z.B. "sportfreundliche" oder "musikalische Grundschule".

Für die neue Oberschule stelle sich die Situation anders dar, so Kilian-Klinge. "Die Hauptschule Thuner Straße wird sich in eine Oberschule umwandeln und arbeitet aktuell an einem Konzept für die neue Schule. Dieses Konzept sollte Grundlage für die Arbeit der Arbeitsgruppe sein."

Ferner beantragt die CDU die Einberufung einer Sondersitzung des Ausschusses für demografischen Wandel und Integration vor den Haushaltsberatungen zur  Situation an den Stader Schulen und Kindergärten im Hinblick auf die Integration von Kindern ohne Deutschkenntnisse. Die CDU fordert eine bestmögliche personelle und materielle Ausstattung der Bildungseinrichtungen.