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Schullandschaft in Stade: Arbeitsgruppe leistet gute Vorarbeit

Mehr als 60 Zuhörer kamen zum Schulausschuss in die Aula der Realschule Camper Höhe (Foto: bc)
bc. Stade. Große Eintracht im Schulausschuss der Hansestadt Stade: Fast schon in Rekordgeschwindigkeit genehmigten die Mitglieder eine Investition von „mehr als 20 Mio. Euro“ (O-Ton Bürgermeisterin Silvia Nieber). Zwei neue Schulbauten, neue Sporthallen, die Anschaffung mobiler Klassenzimmer, etc. - ohne große Diskussionen beschloss der Ausschuss einstimmig, die Stader Schullandschaft grundlegend zu verändern. Ausschlaggebend für die harmonische Stimmung war vor allem die gute Vorarbeit einer Arbeitsgruppe aus Politik, Verwaltung, Vertretungen von Schulleitungen und Eltern, die nur drei Sitzungen brauchten, um das Konzept zu entwerfen. Durch die Bank weg lobten die Politiker und die Stader Verwaltungsspitze die Arbeit der AG über den grünen Klee. Das letzte Wort hat der Stadtrat in seiner Sitzung Ende März.
Wie berichtet, muss die Stadt wegen erwarteter wachsender Schülerzahlen neue Strukturen schaffen. In der Heidesiedlung Riensförde soll eine neue zweizügige Grundschule als Ganztagsschule gebaut werden - mit Option für einen dritten Zug. Außerdem will die Stadt eine neue fünfzügige Sekundar-I-Schule entweder als Oberschule oder als Integrierte Gesamtschule errichten, in die dann die Hauptschule Thuner Straße einziehen soll sowie Teile der zu groß gewordenen Realschule Camper Höhe. In das dann leerstehende Gebäude Thuner Straße soll die benachbarte Pestalozzi-Grundschule als vierzügige Ganztagsschule umziehen. Die Realschule kann dann mit einer Außenstelle in die Grundschule einziehen - solange, bis ihr Gebäude saniert ist.
Bis die neuen Schulen fertig sind, werden für die Übergangszeit sowohl an der Pestalozzi-Grundschule als auch an der Thuner Straße je vier mobile Klassenzimmer als Container aufgestellt.
Zu den genauen Standorten der neuen Schulgebäude wollte sich der Erste Stadtrat Dirk Kraska im Ausschuss vor mehr als 60 Zuhörern nicht äußern (siehe Moment mal).
Kraska äußerte sich jedoch zu den Gründen, weshalb sich die Schülerzahlen so exorbitant erhöhen werden. Drei wesentliche Gründe seien dafür verantwortlich: Die Anzahl der Geburten sei signifikant gestiegen, die Einwohnerzahl wachse stetig und es habe in den vergangenen drei Jahren einen deutlichen Anstieg von ausländischen Schülern gegeben - vor allem durch Zuwanderung aus dem europäischen Ausland.