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SPD Drochtersen will Neubau eines Radweges an der Kreisstraße 12 und Kreisstraße 65

Zeitnah Gespräche führen


ig. Drochtersen. Die SPD Drochtersen setzt sich für den Neubau eines Radweges an der Kreisstraße 12 und Kreisstraße 65 ein. Der Fraktions-Vorsitzende Heino Baumgarten: „Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat dem Landkreis Stade mitgeteilt, dass für die Herstellung eines neuen Radweges an seinen Kreisstraßen 12 und 65 für das Jahr 2016 eine Förderung von 60 Prozent der Herstellungskosten vorgesehen ist.“ Die SPD-Ratsfraktion beantragt, dass zeitnah mit dem Landkreis Stade als „Eigentümer“ Gespräche geführt werden mit dem Ziel, dass der Landkreis seinen Eigenanteil für die Baumaßnahme an seiner Kreisstraße selbst übernimmt und in den Kreishaushalt 2016 einplant, so Baumgarten in dem SPD-Antrag an den Drochterser Bürgermeister Mike Eckhoff.

Der Landkreis Stade plant diesen neuen Radweg für das Haushaltsjahr 2016.Die Gesamtkosten werden auf rundc 2.000.000 Euro geschätzt. Die Finanzierung soll zu 60 Prozent durch Landesmittel erfolgen. Den Eigenanteil des Landkreises (ca. 700.000€) sollen die Gemeinden Drochtersen und Wischhafen anteilig übernehmen. Außerdem bittet die SPD mit dem Landkreis Stade zu klären, ob der geplante Radweg auch im Zuge der Ertüchtigung der K 12 als Zubringerstraße (B495 - A 20) zur geplanten A20 auch nach dessen Fertigstellung bestehen bleiben könne.
Baumgarten: „Wir sind froh darüber, dass endlich die Möglichkeit besteht, dass der seit Jahren geforderte Radweg entlang der K 12 bis zur B495 dank der Bezuschussung durch das Land Niedersachsen gebaut werden kann.“ Allerdings sehe man erhebliche Schwierigkeiten hinsichtlich der Übernahme des Kreisanteils durch die Gemeinden Drochtersen und Wischhafen. Die Gemeinde Drochtersen unternehme schon große finanzielle Anstrengungen, um die in eigener Trägerschaft befindlichen über 100 Kilometer Gemeindestraßen zu unterhalten und zu sanieren.
Darüber hinaus müsse die Gemeinde Drochtersen in diesem Haushaltsjahr rund 280.000 Euro Eigenanteil für die Ortskernsanierung, 100.000 Euro Eigenanteil für Leaderprojekte, 15.000 Euro Eigenanteil für die Förderung aus dem Kommunalinvestionsförderungsgesetz und 150.000 Euro Eigenanteil für die Flurbereinigung A 26 aufbringen.