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Stade: Kein neuer Kreisel an der Hansestraße

Bürgermeisterin Silvia Nieber
bc. Stade. "Es wäre nicht einzusehen, wenn wir in drei Jahren die Straße wieder aufreißen würden. Dann lieber alles in einem Rutsch", sagte der frühere Stadtbaurat Kersten Schröder-Doms kurz vor seiner Pensionierung im April im WOCHENBLATT. Gemeint war der Neubau eines Kreisverkehrsplatzes an der Kreuzung Altländer Straße/Hansestraße, an der derzeit Arbeiter den Asphalt für den Bau eines neuen Fuß- und Radwegs aufgerissen haben. In dem Zuge, so Schröder-Doms Vorstellungen, hätte gleich ein neuer Kreisel gebaut werden können, um eine flüssigere und übersichtlichere Verkehrssituation zu schaffen. Die Geometrie lasse einen Kreisverkehrsplatz auf der Kreuzung zu, befand Schröder-Doms im Frühjahr.
Das WOCHENBLATT hakte in der vergangenen Woche bei Bürgermeisterin Silvia Nieber (SPD) nach. Die erteilte dem Plan eine Absage. Fördermittel seien nur für den Radwegebau vorhanden: "Eine Förderung des angedachten Kreisels war nicht möglich", so Nieber. Hinzu komme, dass der Kreisverkehrsplatz an diesem Knotenpunkt aufgrund der angrenzenden Bebauung und der Schleuse sehr beengt gebaut werden müsste. "Die Leistungsfähigkeit ist zweifelhaft", erklärt die Bürgermeisterin. Ihr Fazit: Nicht alles Wünschenswerte sei auch tatsächlich machbar.