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Stade: Neue Kitas in Schölisch und Riensförde

Der frühere Bolzplatz in Schölisch, auf dem derzeit Baumaschinen gelagert werden, soll mit einer Kita bebaut werden (Foto: bc)
Stadt bereitet Ausschreibung vor / Investoren zeigen Interesse für Bau und Betrieb

bc. Stade. Frohe Kunde für viele Eltern und Kinder: In Stade entstehen zwei neue Kindertagesstätten. Eine in Riensförde und eine in Schölisch. Damit ist endlich klar, dass es weiterhin eine verlässliche Betreuung in Schölisch geben wird. Die Laufzeitbeschränkung (Juli 2018) für die alte Kita wird aufgehoben - solange bis die neue fertig ist.
Mehrere Jahre hatte eine Elterninitiative mit Unterstützung der CDU für den dauerhaften Fortbestand einer Kita in Schölisch gekämpft. Nach dem Motto: "Kurze Wege für kurze Beine". Nun haben die Eltern Planungssicherheit.
Letztlich haben sich alle politischen Ratsfraktionen nach unzähligen Diskussionen auf die Standorte geeinigt. Als nächsten Schritt bereitet die Stadt die Ausschreibung zum Bau und Betrieb der Kitas auf den städtischen Grundstücken vor. Wie berichtet, soll es mehrere nicht-städtische Kita-Träger geben, die bereits im Vorfeld ihr Interesse bei der Stadt angemeldet hatten. Die Stadt als öffentlicher Auftraggeber ist in dem Fall vom Gesetzgeber dazu gezwungen, eine Ausschreibung durchzuführen.
Die geplanten Kitas sollen jeweils drei Elementar- und zwei Krippen-Gruppen umfassen. Während die Grundstücksfrage in Riensförde noch nicht geklärt ist, soll der Neubau in Schölisch auf dem ehemaligen Bolzplatz entstehen - dort, wo derzeit die Baufirma für die Sanierung der Schölischer Straße ihren Lagerplatz hat.
Formell beschließen wird der Rat die Laufzeitverlängerung erst in seiner Sitzung im Juni. "Die Politik hat uns aber gebeten, Kindergartenleitung und Elternschaft schon jetzt über die frohe Nachricht des Neubaus zu informieren", sagt Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber (SPD). Bis zur Fertigstellung können die Kinder in ihrer vertrauten Umgebung bleiben.
Zur Erinnerung: Eigentlich sollte der Kita-Altbau wegen Feuchtigkeitsschäden schon 2016 geschlossen werden. Mit der Mehrheit von SPD und Grünen wurde ein vorläufiger Weiterbetrieb bis 2018 beschlossen. Zur Sicherheit der Kinder nimmt die Stadtverwaltung jedes halbe Jahr einen Gebäude-Check vor.