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Stade plant den Bau einer Flüchtlingsunterkunft in Hagen

bc. Stade. Stade rüstet sich für den wachsenden Zustrom an Flüchtlingen. Vorhandene Unterbringungsmöglichkeiten sind nach Angaben der Verwaltung mittlerweile im gesamten Stadtgebiet ausgeschöpft. Daher plant die Stadt in der Ortsmitte von Hagen in der Nachbarschaft von Schule und Kita den Bau einer Unterkunft für Asylbewerber. Derzeit stehen dort Pferde auf einer Weide.

Die SPD-Fraktion wollte der Bebauungsplan-Änderung jedoch nicht ohne Weiteres zustimmen, meldete Beratungsbedarf an. „Wir denken, es gibt andere Flächen in Hagen, die geeigneter wären. Dieses Grundstück sollte besser als Vorranggebiet für eine mögliche Erweiterung der Schule oder Kita dienen“, sagte SPD-Ratsfrau Monika Bredendiek. Beigeordnete Karin Münz stellte klar: „Uns geht es nicht darum, Flüchtlinge an den Ortsrand zu drängen.“

Stadtbaurat Kersten Schröder-Doms erläuterte die Sicht der Stadt: „Wir sollten den Versuch unternehmen, die Flüchtlinge so gut wie möglich zu integrieren und Objekte in normaler Wohnlage zu finden.“

In der kommenden Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 11. Juni sollen Alternativen vorgestellt werden.