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"Stader Ideen" zum Busverkehr

Verschwindet bald das rostige Geländer an der B73/Thuner Straße?

Kreative Leser-Vorschläge: Ringverkehr Wiepenkathen-City-Ottenbeck und eine neue Haltestelle "Am Sande"

tp. Stade. Tolle Vorschläge liefern zwei Leserinnen im Rahmen der WOCHENBLATT-Kampagne "Stader Ideen": Corinna Kunze schlägt einen Bus-Kreisverkehr von Wiepenkathen
über die Stadt Stade nach Ottenbeck vor. Renate Krüger fragt: „Ist es möglich, die Bushaltestelle vom ‚Pferdemarkt‘auf den nutzlosen Platz ‚Am Sande‘ zu verlegen?"

Corinna Kunze möchte die seit dem vergangenen Jahr bestehende Linie Wiepenkathen-Ottenbeck optimieren. Neu sei bislang nur, „dass der Bus aus Wiepenkathen nicht mehr nur bis zum Bahnhof fährt und man in einen anderen Bus umsteigen muss, um nach Ottenbeck zu kommen, sondern nun durchfahren konnte“. Als Bereicherung schlägt sie die Bus-Rundtour von Wiepenkathen in die City nach Ottenbeck weiter über die B73 nach Thun - mit Stopp an der B73 - zurück nach Wiepenkathen vor, und nicht wie bisher auf gleichem Weg zurück über die Stadt, Hohenwedeler Weg, Hahle und Wiepenkathen. Den Anschluss an Ottenbeck hält Kunze wegen des dort ansässigen größten Arbeitgebery in Stade, dem Airbus-Werk, für wichtig. Zudem würde die B73 von Pkw-Verkehr entlastet.

Der Sprecher des zuständigen Verkehrsunternehmens KVG, Michael Fastert, sieht wenig Chanen für den Bus-Kreisverkehr. Fastert: „Der vorgeschlagene Ringverkehr würde zwar den Berufstätigen, die in Wiepenkathen wohnen und in Ottenbeck arbeiten, Vorteile bieten, alle anderen Berufstätigen, die beispielsweise in der Stadt arbeiten oder als Pendler zum Bahnhof müssen, hätten hierdurch keinen Vorteil.“ Da außerhalb des Berufsverkehrs die vorgeschlagene Linie die am meisten genutzten Haltestellen Pferdemarkt und Bahnhof nicht berührt, sei über den Tagesverlauf gesehen mit nur einer sehr geringen Nachfrage zu rechnen. Grundsätzlich seien Ringlinien wegen der Verspätungsanfälligkeit durch fehlende Wendezeiten „problematisch“, so Fastert.

Kaum Aussicht auf Umsetzung hat Renate Krügers Vorstoß, den meistens leer stehenden Veranstaltungsplatz „Am Sande“ zur Bushaltestelle umzufunktionieren. Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber erklärt: „Das geht nicht, da der Platz dafür bautechnisch überhaupt nicht ausgelegt ist.“

Renate Krüger regt zudem an, „das hässliche und total marode“ Geländer an der Kreuzung Thuner Straße/B73 zu entfernen. Die Bürgermeisterin lenkt ein: „Die Sache mit dem Geländer lasse ich prüfen."

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