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Stadt spart weiter an der Bürgerstreife

Städtischer Haushalt auf Sparflamme: Die "Bürger im Dienst" müssen mit einem schmalen Budget auskommen

Trotz positiver Haushaltsentwicklung: Nur 15.000 Euro für freiwillige Ordnungshüter


tp. Stade. Die Stadt Stade steht finanziell besser da, als die Verwaltung noch vor einem Jahr vorausgesagt hatte. Der Haushalt 2012 wird voraussichtlich mit einem Plus von ca. 430.000 Euro abschließen. Dennoch behält die Verwaltung ihren eisernen Sparkurs bei und bleibt etwa bei den jüngst angekündigten Einschränkungen für die Freiwilligen-Streife „Bürger im Dienst“ (das WOCHENBLATT berichtete). Darauf verständigten sich die Mitglieder des Finanzausschusses auf ihrer jüngsten Sitzung.
SPD und Grüne blieben bei ihrer Forderung, für die „Bürger im Dienst“ nur noch 15.000 Euro statt wie bislang 30.000 Euro pro Jahr auszugeben. Die CDU hatte den Antrag gestellt, die Summe wieder auf den alten Betrag aufzustocken. Doch die Mehrheit von SPD und Grünen votierte dagegen.
Während die "Bürger im Dienst" in diesem Jahr aus Spargründen eine Winterpause eingelegt haben, sollen die ehrenamtlichen Ordnungshüter - trotz reduzierten Stundenkontingentes - ab 2014 wieder ganzjährig in der Innenstadt unterwegs sein.
Einigkeit herrschte bei den Plänen, im kommenden Jahr im Bauamt einen zusätzlichen Tiefbauingenieur einzustellen. Unter dessen Regie sollen anstehende Großprojekte wie die Sanierung der Hudebrücke am Fischmarkt und die Modernisierung der Industriestraße in Bützfleth realisiert werden. Die Personalkosten werden mit 55.000 Euro beziffert. Der Betrag ist nur gut halb so hoch wie bei einer Vergabe der Dienstleistung an ein Privatunternehmen: Honorare für Ingenieurbüros würden mit rund100.000 Euro zu Buche schlagen.
Der Etat 2013 wird bei der Sitzung des Stadtrates am Montag, 17. Dezember, ab 18 Uhr im Rathaus offiziell verabschiedet.