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Standort für Bürgerhaus in Dollern gefunden

Wurden auf der Suche nach einem Standort fündig: Wilfried Ehlers (vorne li.), Hermann Döpke (vorne re.) sowie Danny Adler (hinten li.) und Stefan Hartlef. Es fehlt Matthias Herwede (Foto: lt)
lt. Dollern. Gute Nachrichten aus Dollern: Wenn alles nach Plan läuft, könnte im Tannenweg bald ein neues Bürgerhaus entstehen. "Der Standort ist optimal, weil er in unmittelbarer Nachbarschaft zur Mehrzweckhalle, dem Tennis- und Sportplatz sowie dem Schießstand liegt", sagt Gemeindebürgermeister Wilfried Ehlers.
Er ist Mitglied der fünfköpfigen Findungskommission, bestehend aus Mitgliedern aller Ratsfraktionen und der Verwaltung, die in den vergangenen Monaten verschiedene Möglichkeiten und Standorte für ein neues Bürgerhaus unter die Lupe genommen hat.
Unter anderem war zunächst überlegt worden, den Schießstand durch einen Anbau zu erweitern, um Platz für ein Bürgerhaus zu schaffen. Diese Idee sei jedoch verworfen worden, weil zu viele Parkplätze verloren gegangen wären, sagt Ehlers. Außerdem hätten sowohl Gemeinde als auch der Schützenverein Kompromisse eingehen müssen.
Wenn in diesen Tagen die Verhandlungen mit dem Eigentümer des kleinen Waldstückes neben dem Schießstand gut laufen, könnte auf dem ca. 3.500 Quadratmeter großen Areal der Neubau enstehen. Es gebe auch schon Kompensationsflächen für den Baumbestand, der abgeholzt werden müsste.
Das neue Bürgerhaus soll einen trennbaren Saal für bis zu 199 Personen, Küche, Tresen, Bühne mit Technik sowie einen Aufenthaltsraum/Abstellraum enthalten. Auch Sportgruppen sollen den barrierefreien Neubau nutzen können.
Die Gemeinde hat einen Architekten mit den Planungen beauftragt und wird bis Mitte September einen Förderantrag an das Amt für regionale Landesentwicklung stellen. Im Haushalt stehen für dieses Jahr Planungskosten in Höhe von 10.000 Euro bereit. Für 2019/2020 sind Ausgaben in Höhe von 800.000 Euro vorgesehen.
Wie berichtet ist die Gemeinde auf der Suche nach einem neuen Bürgerhaus seit bekannt wurde, dass "Tamckes Alter Gasthof" an der Bundesstraße an den örtlichen Zahnarzt verkauft wurde, der dort derzeit eine Praxis einrichtet.
Die Gemeinde hatte das denkmalgeschützte Haus 2011 nach Aufgabe der Gastwirtschaft von der Eigentümerin als Bürgerhaus gepachtet und es über einen Caterer bewirtschaften lassen. Ende September 2017 lief der Mietvertrag mit der Gemeinde aus. Seitdem gibt es keinen geeigneten Ort mehr für größere Zusammenkünfte und Feiern aller Art.