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Straßensanierung für 500.000 Euro in Oldendorf

Stark abgenutzt: die L114 in Oldendorf Fotos: tp

Neuer L114-Abschnitt: Bürger wünschen Zebrastreifen oder Ampel / Land Niedersachsen soll zahlen

tp. Oldendorf. Die viel befahrene Landesstraße L114 (Hauptstraße) am Ortseingang von Oldendorf hat tiefe Spurrillen und ist mit Schlaglöchern übersät. Als Hauptursache für den mangelhaften Zustand, unter der die Verkehrssicherheit leidet, gibt Bürgermeister Johann Schlichtmann mehrwöchige Extrabelastung durch Umleitungen im Zuge der Sanierung der Bundesstraße B74 im vergangenen Jahr an (das WOCHENBLATT berichtete). Daher sieht er bei der anstehenden Instandsetzung auch die zuständige Landesstraßenbaubehörde in Stade in der Pflicht. Voraussichtlich im Frühjahr beginnt nach Schlichtmanns Einschätzung die Sanierung der kaputten Piste auf 300 Metern zwischen Ortskern und dem Wohngebiet Blumensiedlung.

Die Gemeinde hoffe, dass das Land die von ihm auf 500.000 Euro geschätzte Baumaßnahme komplett bezahle, sagt der Bürgermeister. Zur Klärung der Kostenfrage und Bauablaufs, für den Umleitungen durch den Ort erforderlich sein werden, trafen sich Gemeindevertreter mit einer Mitarbeitern der Landesstraßenbaubehörde kürzlich bei einer Baubesprechung.

Neben der Fahrbahnsanierung auf stehe der Bau eines Fuß- und Radweges sowie eines Regenkanals auf der Agenda. Und: "Viele Bürger wünschen sich einen Zebrastreifen. Andere fordern eine Ampel." Einigkeit herrsche in der Politik darüber, dass ein sicherer Fußgänger-Überweg - insbesondere für Schulkinder - geschaffen werden müsse. 

Probleme bereiten noch ein Dutzend alter Bäume am Straßenrand. Zugunsten des Rad- und Fußweges müssen die Platanen weichen und durch Neuanpflanzungen in der Nähe ersetzt werden.