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"Unabhängig von Parteibuch und Fraktionszwang": Die FWG im WOCHENBLATT-Interview

Die FWG-Kandidaten (v.li.): Jens Ott, Norbert Panschog, Christoph Lewerenz, Hermann Döpke, Harald Goossen, Hans-Wilhelm Glüsen, Dieter Kientopf und Thilo Jungnickel (Foto: FWG Samtgemeinde Horneburg)
lt. Horneburg. Am Sonntag, 11. September, finden in ganz Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Das WOCHENBLATT stellt auf den Ortsseiten alle Parteien vor, die in die Stadt-, Gemeinde- und Samtgemeinde-Räte einziehen wollen. Jede Partei hat fünf Fragen beantwortet.
Hier sind die Antworten der FWG aus der Samtgemeinde Horneburg:

Was sind die wichtigsten Projekte, die Sie voranbringen möchten?
Wir setzen uns für den bedarfsgerechten Ausbau der Kindergärten in allen Mitgliedsgemeinden ein.
Wir fordern den Ausbau der Ganztagsbetreuung in den Grundschulen Dollern/Agathenburg und Bliedersdorf/Nottensdorf.
Wir unterstützen den Wunsch der älteren Bürger nach bezahlbaren, seniorengerechten Wohnungen in den Ortschaften.

Wie stellen Sie sich die Integration von Flüchtlingen in der Samtgemeinde vor?
Wir haben keinen Einfluss auf die Zuteilung der Flüchtlinge. Aber die Menschen, die nach einer langen, mühsamen Reise bei uns landen, wollen wir bestmöglich aufnehmen. Wir unterstützen Vereine, Firmen und die freiwilligen Helfer bei der Integration der Flüchtlinge in das Dorfleben. Wir stellen den notwendigen Wohnraum zur Verfügung.

Wie stehen Sie zu einer möglichen Umwandlung der Samtgemeinde in eine Einheitsgemeinde?
Wir lehnen die Umwandlung der Samtgemeinde in eine Einheitsgemeinde ab.
Aufgaben, die einzelne Mitgliedsgemeinden betreffen, werden in den Gemeinderäten viel bürgernäher erledigt als in einer Einheitsgemeinde. Die Identifikation mit den Gemeinden geht in einer Einheitsgemeinde verloren.

Warum sollten die Horneburger Ihre Partei wählen und keine andere?
Wir sind unabhängig von Parteibuch und Fraktionszwang. Dadurch sind wir frei, um für die SG richtig zu entscheiden. Im Mittelpunkt unseres politischen Wirkens stehen Ziele, die für unsere Bürgerinnen und Bürger vor Ort von Bedeutung sind. Mit einer sachgebundenen Politik sind Glaubwürdigkeit, Transparenz und Dialogbereitschaft die Basis unserer kommunalpolitischen Arbeit.

Wie wollen Sie den Wirtschaftsstandort Horneburg weiter stärken?
Wir schaffen die planerischen Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen.
Wir werden uns in den Räten der Mitgliedsgemeinden dafür einsetzen, dass die Steuerbelastung nicht steigt.
Wir kümmern uns um den Ausbau eines "schnellen Internets".