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Wählergemeinschaft in Bützfleth kritisiert Ausbau-Pläne

bc. Stade. Die Wählergemeinschaft Bützfleth (WGB) hat große Bedenken, was den geplanten Ausbau des Obstmarschenwegs in ihrer Ortschaft angeht. Das wurde jüngst bei einer Infoveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus deutlich. Grund: Die Stadt plane in dem Zusammenhang Eingriffe in die Gestaltung der baulichen Anlagen im Dorf. So soll z.B. festgelegt werden, dass par-allel zum Landesschutzdeich (Alte Chaussee und Schifferstraße), an der Kirchstraße und am Obstmarschenweg westlich des ersten Kreisels nur noch eingeschossig gebaut werden dürfe. Dabei befänden sich in diesem Gebiet vorwiegend Häuser mit zwei Vollgeschossen. Am Obstmarschenweg soll die Bebauung künftig auf zwei Vollgeschosse beschränkt werden. Die WGB befürchtet betriebliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten für Unternehmen. Kritisiert wurde auch das Fehlen von Schallgutachten für die beiden Sondergebiete „großflächiger Einzelhandelsbetrieb“. Die Sondergebiete hätten in ihrer Auswirkung auf die benachbarte Wohnbebauung untersucht werden müssen. Jochen Witt, Fraktionsvorsitzender der WGB im Ortsrat: „Ein eklatanter Fehler.“