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Wahl in Hagen: Wer mit wem?

"Rachtsradikaler Blog-Eintrag": Grüner warnt vor Stimme der WG

tp. Hagen. Auf der konstituierenden Sitzung des Rates der Stader Ortschaft Hagen am Donnerstag, 24. November, um 19 Uhr am Schießstand an der Kornstraße, wählen die Lokalpolitiker den Bürgermeister. Aufgrund des Ergebnisses der Kommunalwahl vom 11. September zeichnet sich ab, dass Inge Bardenhagen (CDU) Ortsbürgermeisterin wird und Hans Blank (SPD) ablöst. Bardenhagen, die vor Blank Bürgermeisterin war, fuhr deutlich mehr Stimmen als Amtsinhaber Blank ein. Spannend wird zudem die mögliche Gruppenbildung und das daraus resultierende Mehrheitsverhältnis: CDU und SPD besitzen je vier Mandate, die Wählergemeinschaft Hagen (WG) zwei und die Grünen eins.
Vor der Sitzung meldet sich der wiedergewählte Grüne Hannes Nehring in einem Schreiben an die WOCHENBLATT-Redaktion zu Wort: Indirekt warnt er Inge Bardenhagen davor, sich "vielleicht mit den Stimmen der WG Hagen" zur Ortsbürgermeisterin wählen zu lassen. Im Dezember 2015 habe ein WG-Kandidat auf der Webseite blog.stade-hagen.de "rechtsradikales Gedankengut verbreitet". Er habe u.a. von Flüchtlingsschwemme und von „Gutmenschen“ gesprochen, die in dieser Zeit die größte Gefahr seien und den Ortsrat Hagen als "Hagener Reichstag" verunglimpft. "Wehret den Anfängen", schließt Nehring seinen Brief. Auf seinen Antrag steht eine Aussprache über den betreffenden Internet-Blog auf der Tagesordnung der ersten Hagener Ratssitzung.