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Was ist seinerzeit passiert?

Die Grünen stellen im Detailfragen zu den Problemen beim AKW-Rückbau in Stade

Grüne stellen Fragen zu Problemen bei Kraftwerks-Rückbau

tp. Stade. Die Grünen haben für die Sitzung des Ausschusses für Regionalplanung und Umwelt des Landkreises Stade am Mittwoch, 19. November, um 8.30 Uhr im Kreishaus in Stade die Aufnahme des Tagesordnungspunktes "Atomkraftwerk (AKW) Stade" beantragt. Anlass sind die Medienberichte der vergangenen Wochen, nach denen es Probleme beim Rückbau des Kraftwerkes - insbesondere Versickerung radioaktiver Flüssigkeit im Reaktorbehälter - gegeben haben soll, die nun zu einer Verzögerung der Arbeiten um bis zu vier Jahren führen.

Grünen-Ausschussmitglied Verena Wein-Wilke stellt für ihre Fraktion den Antrag an Landrat Michael Roesberg, diverse Fragen zu beantworten, wie: Was ist seinerzeit passiert? Wie ist der aktuelle Sachstand beim Rückbau? Wie ist der geplante weitere Ablauf? Welche Kapazitäten hat das benachbarte Zwischenlager auf dem Gelände, wie und wann ist dessen Entsorgung geplant? Wohin und wann finden voraussichtlich Transporte mit radioaktiv belastetem Bauschutt statt? Wird die Landkreisverwaltung über diese Arbeiten und Transporte informiert? Werden die Rettungsleitstelle informiert, um bei einem Unfall schnell und effektiv helfen zu können? Ferner beantragen die Grünen eine Auskunft aus dem "nationalen Krebsregister"über eine mögliche Häufung von Krankheitsfällen im Umfeld des AKW Stade.

Weiter beraten die Abgeordneten über den Haushaltsplan für 2015, die Genehmigung des Regionalen Raumordnungsprogramms durch das Amt für regionale Landesentwicklung, den Landschaftsrahmenplan und die künftige Höhe der Abfallgebühren.