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"Wir wollen uns die Option erhalten"

bc. Stade-Hagen. Es gibt neue Entwicklungen in Sachen Bau eines Flüchtlingheims in der Stader Ortschaft Hagen. In nicht-öffentlicher Sitzung hat sich der Verwaltungsausschuss (VA) für die Aufstellung eines Bebauungsplans neben der Grundschule ausgesprochen. Wie berichtet, hatte der Hagener Ortsrat zuvor ausdrücklich dagegen gestimmt.

„Die Stadt will sich die Planungsoption erhalten“, sagt der Erste Stadtrat Dirk Kraska gegenüber dem WOCHENBLATT. Trotzdem werden weiter vorrangig alternative Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber in Hagen geprüft, so der Mann aus der Verwaltungsspitze. Bis dato sind in Hagen noch keine Flüchtlinge untergekommen - als einzige Ortschaft in Stade.

Bekanntlich möchte die Hagener Politik gerne Asylbewerber aufnehmen, hat auch schon mehrere mögliche Grundstücke genannt - das vorgeschlagene Grundstück in der Ortsmitte wäre jedoch ungeeignet, da es eine potenzielle Erweiterungsfläche für die Schule sei.

• Darüber hinaus hat der VA für die Aufstellung eines B-Plans für das Gewerbegebiet in Hagen-Steinbeck gestimmt, wie auch für den B-Plan an der Bremervörder Straße („Schöne Aussicht“). Dort sollen mehrere Einfamilienhäuser entstehen.