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"Zugpferde" sollen wieder für Landtag antreten - CDU-Kreisvorstand nominiert Seefried und Dammann-Tamke für Landtagswahl 2018

Engagierter Bildungspolitiker: Kai Seefried (Foto: mi)
jd. Stade. Die CDU will bei den Landtagswahlen im Januar 2018 wieder die Zügel des Niedersachsenrosses übernehmen und die nächste Landesregierung stellen. Dabei möchte der Vorstand der Stader Kreis-CDU auf die bewährten "Zugpferde" setzen. Der Kreisvorstand hat die beiden amtierenden Abgeordneten Kai Seefried und Helmut Dammann-Tamke für eine Wiederwahl als Direktkandidaten im Nord- und Südkreis Stade nominiert. Das letzte Wort haben nun die Mitglieder: Sie sollen Seefrieds und Dammann-Tamkes Kandidatur Anfang Februar auf einer Nominierungs-Versammlung offiziell absegnen.

Beide Bewerber wollen wieder über ein Direktmandat in den Landtag einziehen. "Unser Ziel ist es, den Kreis Stade stärker in den Blickwinkel der Landespolitik zu rücken", erklärt Seefried. Unter der jetzigen rot-grünen Landesregierung werde der Niederelbe-Raum sträflich vernachlässigt. "Wir sehen uns als starke Interessenvertreter der Region und betrachten es als unsere Aufgabe, als Team den Landkreis Stade voranzubringen", ergänzt Dammann-Tamke. Diese Aufgabe sei natürlich am besten zu erfüllen, wenn es der CDU gelinge, 2018 wieder in die Regierungsverantwortung zurückzukehren.

Dammann-Tamke wurde erstmals 2003 in den Landtag gewählt und fungiert als agrarpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Zuvor war die Haushaltspolitik sein Schwerpunkt. Er ist Mit-Initiator der "Hamburger Umland-Runde". In dieser Runde tauschen sich Landes- und Kommunalpolitiker aus, um den Belangen der Region mehr Gehör in Hannover zu verschaffen. Seefried ist seit 2008 Landtagsabgeordneter. Er gehört dem Landesvorstand den CDU und seit Kurzem auch dessen Präsidium an. Als schulpolitischer Sprecher der CDU übt er immer wieder scharfe Kritik an der Bildungspolitik von Rot-Grün. Besonders die mangelnde Unterrichtsversorgung hat Seefried wiederholt thematisiert.

Seefried hat bereits angekündigt, dass die CDU im Falle eines Wahlsieges keine Kehrtwende in der Schulpolitik vollziehen werde: "Weder bei G9 noch bei den Studiengebühren wollen wir eine neue Grundsatzdebatte führen." Allerdings sehe er bei der Qualität der Schulausbildung und bei der Versorgung mit geeigneten Lehrkräften erheblichen Handlungsbedarf. "Auch über die Inklusion muss geredet werden", meint Seefried: Es dürften keine Förderschulen mehr geschlossen werden. Die Wahlfreiheit der Eltern zwischen inklusiver Schule und Förderschule müsse erhalten bleiben.

• Die offizielle Aufstellungsversammlung für die beiden CDU-Kandidaten findet am Donnerstag, 9. Februar, in der Kutenholzer Festhalle statt.