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Zukunft der "Karawane" bleibt ungewiss

bc. Stade. Die Zukunft der "Karawane" bleibt ungewiss. Die Mitglieder des Sozialausschusses des Kreistags konnten sich am Montag zu keiner Sofortlösung für das Betreuungsangebot der Lebenshilfe Stade durchringen. Wie berichtet, steht die Einrichtung für die nachschulische Betreuung von behinderten Kindern und Jugendlichen vor dem finanziellen Aus, falls bis zum Sommer eine Finanzierungszusage ausbleibt. "Dann müssen wir zum Schuljahresbeginn 2015 abschließen", sagt Jana Krone, Abteilungsleiterin der Offenen Hilfe bei der Lebenshilfe.

Doch statt einer Zusage für eine allgemeine Vergütungsvereinbarung, wie von den anwesenden rund 100 Eltern und Kindern erhofft, bot Sozialdezernentin Susanne Brahmst den Eltern am Montag kurzfristig individuelle Lösungen an. Sie hätten die Möglichkeit, einen Antrag auf Eingliederungshilfe zu stellen. Allerdings sind die Einkommensgrenzen so gering, dass nur wenige Eltern von den Zuschüssen profitieren dürften. Krone: "Individuelle Lösungen bringen uns nicht weiter."

Zu einer Abstimmung kam es im Ausschuss nicht. Es soll weiter nach alternativen Lösungen gesucht werden, auch in benachbarten Landkreisen.