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"Zukunft für Burweg": Schon 40 Familien traten bei

Mitglieder der Kerngruppe "Zukunft für Burweg" (Foto: Maik Gerdts)

Für behutsame Infrastruktur-Planung: Offizielle Gründung der Bürgerinitiative


tp. Burweg.
Gegen die Mega-Infrastruktur-Projekte Küstenautobahn A20, Zubringerverkehr über die Bundesstraße B73, Sandabbau, Deicherweiterung und die Stromtrasse Sued-Link setzten sich Bürger aus dem kleinen Geest-Ort Burweg jetzt organisiert zur Wehr. Kürzlich fand in der Schützenhalle in Burweg die offizielle Gründung der Bürgerinitiative „Zukunft für Burweg“ statt, die ihre Aktivitäten im vergangenen Sommer als kleiner, lockerer Zusammenschluss von Betroffenen aufnahm.

„Das Ziel des Bürgerinitiative besteht darin, sich als Gemeinschaft bei den in Burweg geplanten Großprojekten mit Einwendungen zusammenzuschließen und gemeinsame Konflikt-Lösungsvorschläge zu ergründen“, das Initiativen-Sprecher Maik Gerdts. „Wir werden zur Unterstützung einer Anwaltskanzlei in Hamburg ein Mandat zur Vertretung unserer Interessen geben. Hierzu wird mit jedem einzelnen Mitglied eine individuelle Vereinbarung mit der Kanzlei getroffen.“

Bei der Versammlung traten 40 Familien der Interessengemeinschaft „Zukunft für Burweg“ bei. Nach den Weihnachtsferien erwartet Gerdts rund 20 weitere Neuzugänge.
Folgende Mitglieder schlossen sich zur Kerngruppe der Initiative zusammen: Bürgermeister Matthias Wolff, Andreas Steiner, Andre Funk, Birger Hellwege, Hans-Peter Hellwege, Horst Hellwege, Helmuth Witt, Ratsherr Manfred Hölting, Bürgermeister Matthias Wolff, Michael Schilling, Olaf Müller, Markus Weissmann, Patrick Scharbatke, der frühere Samtgemeinde-Bürgermeister Thomas Scharbatke, Petra von Bremen, Thomas Borchers, Thorben Hildebrandt, Reiner Hölting und Maik Gerdts.

Die Kerngruppe wählt aus ihrer Mitte drei Sprecher als Bindeglied zwischen Rechtsanwalt und den Mitgliedern.

MOMENT MAL: Besser rechtzeitig einmischen

Respekt vor der gut koordinierten Arbeit der Bürgerinitiative „Zukunft für Burweg“, die sich rechtzeitig und mit professioneller Hilfe eines Anwaltsbüros in das Planungsgeschehen einmischt.
Dadurch, und durch Engagement kundiger Lokalpolitiker in der Kerngruppe, ziehen die betroffenen Bürger voraussichtlich optimalen Nutzen aus der Mitgliedschaft und haben den größten Aussicht auf Erfolg bei ihrem Anliegen, Burweg als lebenswerten Wohnort zu erhalten.


Thorsten Penz