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Beatrice Egli: "Musik ist da, um Generationen zusammenzuführen"

mk/bc. Stade. Schlagerprinzessin Beatrice Egli (25) kommt nach Stade. Im WOCHENBLATT spricht die Gewinnerin der diesjährigen "Deutschland sucht den Superstar"-Staffel über ihre Musik, ihren DSDS-Sieg und die wachsende Anteilnahme der Öffentlichkeit an ihrem Privatleben.

WOCHENBLATT: Wolltest Du schon immer Schlagersängerin werden?

Beatrice Egli: Ja, schon immer. Nach meiner Ausbildung zur Friseurin bin ich nach Hamburg gezogen und habe dort eine Schauspielschule besucht. In der Zeit hatte ich viele Vorsprechen. Aber ich habe immer an meinem Traum festgehalten, Sängerin zu werden.

Wochenblatt: Hättest Du damit gerechnet, bei DSDS zu gewinnen?

Egli: Nein, ab der fünften Show war es jedes Mal ein Schock für mich, eine Runde weiter zu kommen. Ich habe jede Show fest damit gerechnet, gehen zu müssen. Umso größer war die Freude, als ich gewonnen habe.

Wochenblatt: Wie hat sich Dein Leben nach Deinem Sieg verändert?

Egli: Auf jeden Fall zum Positiven. Natürlich ist das eine enorme Umstellung für mich. Ich habe weniger Zeit für meine Freunde, Familie und private Dinge. Aber das ist es wert. Es kommt schon mal vor, dass ich morgens aufwache und denke: Wo bin ich gerade? Ich genieße jede Sekunde meines Lebens.

Wochenblatt: Wie ist es zu wissen, dass Deine Musik so gut bei den Menschen ankommt?

Egli: Toll. Meine Musik ist generationsübergreifend. Zu meinen Konzerten kommen Eltern mit ihren Kindern. Musik ist da, um Generationsgrenzen zu brechen. Ich bin sehr froh, dass auf die Art Vorurteile über die Schlagermusik aus dem Weg geräumt werden können.

Wochenblatt: Du stehst jetzt im Fokus der Öffentlichkeit. Wie ist es, negative Dinge über sich in der Zeitung lesen zu müssen?

Egli: Ich komme damit klar. Negative Schlagzeilen lese ich erst gar nicht. Ich habe zum Glück Fans, die sehr viel über mich wissen und nicht alles glauben, was in der Zeitung steht.

Wochenblatt: Du bist sehr viel unterwegs, bleibt da noch Zeit für Privatleben?

Egli: Es ist zwar schwer, aber den Privatraum schaffe ich mir. Ich brauche meine Erholungsphasen. Zu Hause bin ich einfach nur Beatrice, die Schwester und die Tochter.

• Die Schweizerin stellt ihr Album "Glücksgefühle" am Samstag, 16. November, um 19 Uhr im Stadeum in Stade vor. An der Abendkasse sind noch Restkarten erhältlich.