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Beratungsbedarf beim Gratis-Bus in Stade

"Gratis-Bus für Eltern mit Kinderwagen - eine gute Idee", sagt die junge Mutter Kirstin Fiebig, hier mit Tochter Enni im Kinderwagen am Pferdemarkt

"Eine gute Idee" mit hohen Kosten / Stadtverwaltung prüft Umsetzbarkeit

tp. Stade. Die Gratis-Bus-Initiative der SPD im Rat der Stadt Stade soll nun von der Stadtverwaltung auf Umsetzbarkeit geprüft werden. Eine entsprechende Empfehlung gab der zuständige Ausschusses für Feuerwehr, Sicherheit und Verkehr (FSV) auf seiner jüngsten Sitzung.

Wie berichtet, will die SPD erreichen, dass Eltern mit kleinen Kinderwagen die Busse des Verkehrsbetriebs KVG in Stade an jedem Wochentag kostenlos nutzen dürfen. "Eine gute Idee", urteilt auch Mutter Kirstin Fiebig (38) über den Vorstoß der Sozialdemokraten und teilt damit die Meinung vieler junger Eltern aus Stade.

Doch erst einmal soll der Antrag auf Umsetzbarkeit geprüft und mit Zahlen hinterlegt werden, sagt Stades SPD-Fraktions-Chef Kai Holm. "Dann kommen die Ergebnisse in den nächsten FSV." Leider sei eine Chance auf politische Einigkeit von der CDU im Ausschuss vertan worden, so Holm. "Man warf uns einen nur auf die äußere Wirkung gerichteten 'Schaufensterantrag' vor."

Beim Gratis-Bus sei offenbar mit relativ hohen Kosten zu rechnen, sagt Holm. Die Stadt habe die Kosten des Gratis-Busses für ein Jahr auf 183.000 Euro beziffert.

Bei den Stader SPD-Kreistagsmitgliedern hat Holm angeregt, in der Kreistagsfraktion noch einmal über die Einrichtung eines von den "Linken" bereits zwei Mal beantragten sogenannten "Sozialtickets" zu beraten. Holm hofft: "Vielleicht würde sich die Stader Idee darin wiederfinden."