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Infotelefon zur Organspende

Beate Gray (Foto: oh)

Experten sprechen mit WOCHENLBLATT-Lesern

(sb). Alle Krankenversicherten, die 16 Jahre oder älter sind, bekommen bis zum 31. Oktober einen Brief von ihrer Krankenversicherung. Darin werden sie zu einer freiwilligen Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende im Falle des Hirntodes aufgefordert.
In Deutschland reicht die Zahl der Organspenden bei weitem nicht aus, um allen Schwerkranken eine Überlebenschance zu geben. Etwa 12.000 Menschen warten auf ein Spenderorgan. Jeden Tag sterben im Durchschnitt drei Patienten, weil sie nicht rechtzeitig ein lebensrettendes Organ erhalten konnten.
Die in den letzten Monaten bekannt gewordenen Manipulationen in einigen Transplantationszentren bei der Vergabe von Organen hat die Situation zusätzlich belastet. Aber schon vorher besaß nur jeder vierte Deutsche einen Organspendeausweis, in dem er seine Haltung zu dem Thema dokumentiert hat.

Infotelefon für WOCHENBLATT-Leser

Fundierte Informationen erleichtern die persönliche Entscheidung für oder gegen eine Spende. Für WOCHENBLATT-Leser wurde deshalb ein Infotelefon eingerichtet. Die Beraterinnen Tanja Rögner und Beate Gray vom Infotelefon Organspende - einer Gemeinschaftseinrichtung der Deutschen Stiftung Organtransplantation und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – beantworten alle Fragen der Anrufer, z.B.: Ist gesichert, dass bei der Organvergabe nicht mehr manipuliert wird? Gibt es eine Altersgrenze für eine Organspende? Wer entscheidet, wann man hirntot ist? Welche Vorerkrankungen schließen eine Organspende aus? Lässt sich die Spende auf bestimmte Organe begrenzen?
• Am Dienstag, 23. April ist das gebührenfreie Info-Telefon von 13 bis 17 Uhr für unsere Leser unter 0800 - 90 40 400 geschaltet. Auf Wunsch erhält man gleich einen Organspendeausweis zugeschickt. Rufen Sie an!