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Neue Ausstellung im Kunsthaus: Einblick in die Hamburger Kunstgeschichte

Emil Maetzel: Afrikanisches Stillleben mit Benin-Tierplastik und Flasche aus dem Jahr 1922 (Foto: Foto: Sammlung Tim Tobeler, Foto: Michael Hensel)
bc. Stade. Das Kunsthaus lädt seit vergangener Woche zu einer hoch interessanten Sonder-Ausstellung ein. Sie heißt „Emil Maetzel & Dorothea Maetzel-Johannsen - Ein Künstlerpaar der Moderne“ und läuft noch bis zum 5. Juni.
Emil Maetzel (1877–1955) und Dorothea Maetzel-Johannsen (1886–1930) sind zentrale Vertreter der künstlerischen Avantgarde in Hamburg. Die Stadt erlebte 1919 mit Gründung der Hamburgischen Sezession eine wichtige Phase des Expressionismus, an der das Malerpaar einen entscheidenden Anteil hatte. Die Ausstellung im Kunsthaus Stade ermöglicht mit mehr als 150 Gemälden, Plastiken, grafischen Arbeiten und Fotoaufnahmen einen Einblick in dieses Kapitel der Hamburger Kunstgeschichte.
Sie basiert auf dem Bestand des Hamburger Sammlers Tim Tobeler, der seit Jahren das Werk von Emil Maetzel und Dorothea Maetzel-Johannsen erforscht. Neben dem Nachlass der Familie Maetzel, die ebenfalls mit Leihgaben in der Ausstellung vertreten ist, verfügt die Sammlung Tobeler heute über den größten Werkkomplex des Künstlerpaars Maetzel.