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Schätze der Stader Brüderschaften

Schwedenspeicher-Mitarbeiterin Luisa Fink zeigt einen Pokal der Rosenkranz-Gottes-Hülfe-Brüderschaft vor einem Bruderbaum mit Berufsemblemen (Foto: tp/Bearbeitung: MSR)

Neue Ausstellung: "Den Armen tom Besten" im Schwedenspeicher

tp. Stade. Seit mehr als 600 Jahren sind die Brüderschaften fester Bestandteil der Stader Stadtgesellschaft. Gegründet als Gebetsbrüderschaften im ausgehenden Mittelalter, mit dem Ziel der Armenfürsorge, existieren vier dieser Gruppen bis heute. Über dieses deutschlandweit einzigartige Phänomen informiert die neue Ausstellung "Den Armen tom Besten - 600 Jahre Brüderschaften in Stade", die am Sonntag, 25. September, im Museum Schwedenspeicher eröffnet wird.
Die Ausstellung gewährt erstmals einen umfassenden Einblick in die Geschichte, das Wirken, die Rituale und Strukturen der Brüderschaften, die von Außenstehenden oft wie Geheimlogen wahrgenommen werden.
Neben den einzigartigen Silberschätzen der Brüderschaften wie funkelnde Pokale, Kerzenhalter, edle Spendenbüchsen oder ein prächtiger Bruderbaum mit Berufsplaketten - werden zahlreiche Dokumente und Urkunden erstmals im Schwedenspeicher zu sehen sein.
"Endlich können wir können dieses spannende Thema der Öffentlichkeit vorstellen" freut sich Dr. Sebastian Möllers, Direktor der Museen Stade. Im Schwedenspeicher laufen die Planungen auf Hochtouren. Zahlreiche Exponate sind dort bereits eingetroffen und werden für die Präsentation vorbereitet.
Die Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken fördert gemeinsam mit der Volksbank Stade-Cuxhaven als Hauptsponsor die Ausstellung, die Anfang Januar endet.