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Seeleute aus dem Elbe-Weser-Dreieck in nordafrikanischer Sklaverei: Historischer Vortrag in Stade

Wann? 17.02.2015 19:30 Uhr

Wo? Niedersächsisches Landesarchiv, Am Staatsarchiv, 21680 Stade DE
Stade: Niedersächsisches Landesarchiv | bo. Stade. Ein eher unbekanntes Thema aus der Geschichte der regionalen Schifffahrt beleuchtet der Vortrag "Seeleute aus dem Elbe-Weser-Dreieck in nordafrikanischer Sklaverei" von Dr. Magnus Ressel am Dienstag, 17. Februar, um 19.30 Uhr im Niedersächsischen Landesarchiv, Am Staatsarchiv 1, in Stade.
Mit der Ausweitung des norddeutschen Fernhandels in den Mittelmeerraum gerieten im 16. bis 18. Jahrhundert auch Seeleute aus der Region zwischen Elbe und Weser in die Gewalt von Piraten und verbrachten Jahre der Gefangenschaft in nordafrikanischen Ländern, die sich durch Sklavenhandel und dem Freikauf der Seeleute finanzierten. Der Historiker erläutert in seinem Vortrag insbesondere die schwierige Lage der Seeleute und die Strategien für den Freikauf.
Veranstalter ist der Stader Geschichts- und Heimatverein in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesarchiv, dem Museumsverein und der Hansestadt Stade.
• Eintritt frei.