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Zehn Jahre "Fährienstraße"

Mit einem von Walter Rademacher gestalteten Fotokunstkalender mit Bildern von der Deutschen Fährstraße dankt der AG-Osteland-Vorsitzende Jochen Bölsche den langjährigen Tourenleitern des Vereins, Peter und Monika Prüß, für die Organisation vieler Gruppenfahrten (Foto: oh)

Ferienroute an der Oste feiert runden Geburtstag

sb. Stade. In ihr zehntes Jahr geht die Deutsche Fährstraße. Im Jahr 2003 wurde sie an der Oste konzipiert und führt von Bremervörde bis nach Kiel. Den runden Geburtstag feierten jetzt Helfer und Freunde der Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V., Trägerin der Route.
Als Ehrengäste begrüßten Jochen Bölsche und Walter Rademacher, Vorsitzende der AG Osteland, das Ehepaar Peter und Monika Prüß. Die langjährigen Tourenleiter des Vereins haben Gruppenfahrten sowohl auf der "Fährienstraße" als auch auf ihrer im Jahr 2012 eröffneten Fortsetzung organisiert, dem 145 Kilometer langen Oste-Radweg von Tostedt (Landkreis Harburg) bis Balje (Landkreis Stade).
Beide Routen werden auf 35.000 Gratis-Faltkarten propagiert, die u.a. auf Reisemessen angeboten werden. Und das mit internationalem Erfolg: Inzwischen wird die Radwanderstrecke von der Deutschen Zentrale für Tourismus in allen Weltsprachen beworben, darunter Russisch und Chinesisch. Neuerdings präsentiert auch das britische Tourismus-Portal "mygermancity.com" die "German Ferries Route".
Seit ihrer Eröffnung ist der Charakter der Ferienstraße durch weitere Attraktionen verstärkt worden, darunter eine historische Ausstellung an der Fähre in Brobergen, die museale Ostener "Fährstuv" in der Samtgemeinde Hemmoor und die maritimen Ausstellungen im restaurierten alten Leuchtturm in Balje und im Küstenschifffahrtsmuseum in Wischhafen.
In der neuen Saison wird die 250 Kilometer lange Route mit dem Slogan "Frohe Fährien im frischen Norden" zusätzlich aufgewertet. Angestrebt werden unter anderem eine Neugestaltung des Ostener Fährplatzes und des Hemmoorer Fährkopfes sowie neue Fahrradstationen im Eingangsbereich des Natureums Niederelbe und am Historischen Kornspeicher in Freiburg.