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Ab jetzt wird nur noch gekämpft

Stades Basketballer wollen sich mit Sieg aus 2015 verabschieden


ig. Stade. Stades Basketballer wollen sich mit siegreich aus 2015 verabschieden. "Zurück in die Erfolgsspur" lautet das Ziel der Erstregionalliga-Basketballer des VfL Stade für das kommende Wochenende. Am Sonntag, 13. Dezember, erwartet die Mannschaft von Trainer Nemo Weber im letzten Heimspiel des Jahres den BBC Magdeburg. Tip-Off ist um 16 Uhr in der Sporthalle des Vincent-Lübeck-Gymnasiums.

Nach einem furiosen Start in die Saison blickt das Team auf ernüchternde Wochen zurück. Zuletzt kassierte der VfL drei Niederlagen. "Häufig waren mangelnde Konzentration im Angriff und Nachlässigkeiten in der Verteidigung der Grund für die Pleiten", sagt Weber. "Erschwerend hinzu kamen stark aufspielende Gegner wie der Titelkandidat SSV Lok Bernau, die BSW Sixers oder die Hannover Korbjäger. Am Sonntag soll nun alles anders werden. "Wir haben bisher immer sehr auf die spielerische Qualität geachtet", so Weber und kündigt an, dass ab sofort nur noch gekämpft werde.

Mit dem BBC Magdeburg kommt alles andere als ein Spitzenteam. Die Sachsen-Anhalter befinden sich mitten im Abstiegskampf und rangieren derzeit mit zehn Niederlagen aus elf Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. Nichtsdestotrotz mahnt Teammanager Rudi Steinkamp vor der vermeintlich leichten Aufgabe: "Wir tun gut daran, jeden Gegner ernst zu nehmen." Gerade bei einem gerne so betitelten "Pflichtsieg" sei es wichtig, nicht überheblich zu werden, so Steinkamp weiter.

Magdeburg startete mit wenig Perspektive in die Saison, musste aufgrund einer
undurchsichtigen Finanzsituation gar den Lizenzentzug fürchten. Letztendlich kam es aber nicht dazu und den Verantwortlichen gelang es, kurz vor Saisonstart doch noch eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. Insgesamt sollte der BBC kein Stolperstein für den VfL werden. "Wenn wir es schaffen, vierzig Minuten lang konzentriert als Mannschaft aufzutreten, wird nichts anbrennen", zeigt sich Trainer Weber optimistisch.

Weiterhin verletzungsbedingt fehlen werden Richard Fröhlich und Jonas Riesner. Noch ungewiss ist der Einsatz von Florian Bunde und Lukas Maciejewski. Beide laborieren an einem grippalen Infekt. "Ansonsten sind alle an Bord und heiß auf das letzte Heimspiel", so Weber.