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Am liebsten sofort loslegen

Stades neuer Trainer Nemo Weber (Foto: VfL)

Nemo Weber wird neuer Trainer bei den Stader Basketballern

ig. Stade. Der VfL Stade hat die wichtigste Personalie für die kommende Spielzeit geklärt. Nemo Weber wird als neuer Cheftrainer der ersten Herrenmannschaft in die Saison 2015/2016 gehen. Der 25-jährige Stader erhält einen Dreijahresvertrag, soll die Mannschaft aus der 1. Regionalliga Nord mittelfristig zurück in den Profibereich führen.
Nach kurzer Suche steht damit der Nachfolger des zu den Hamburg Towers gewechselten Benka Barloschky fest. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe“, sagt Weber. „Die Entwicklung, die der Stader Basketball in den letzten Jahren genommen hat ist enorm. Es ist eine große Ehre für mich in so einem Umfeld arbeiten zu dürfen. Ich will am liebsten sofort loslegen.“ Offizieller Arbeitsbeginn für den neuen Headcoach ist am 1. August.
Seine Karriere als Spieler begann Weber im Alter von sechs Jahren. Er durchlief bis zur U20 sämtliche VfL-Jugendmannschaften. Mit 15 Jahren stand er zum ersten Mal im Aufgebot der ersten Herrenmannschaft (Regionalliga), ehe er dann mit 18 einer der absoluten Leistungsträger im Team des damaligen Cheftrainer Matthias Weber wurde. Der gelernte Point-Guard galt als eines der größten Talente der Region, spielte neben dem VfL Stade, mit einer Doppellizenz beim Bramfelder SV in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga. Eine Fuß- und Knieverletzung beendeten die aktive Karriere des heute 25-Jährigen dann vorzeitig.
Im Anschluss an seine Spielerkarriere war Nemo Weber Assistenz-Trainer bei Cousin und Ex-VfL-Coach Matthias Weber in der 1. Regionalliga Nord, Cheftrainer der Damenmannschaft des VfL Stade (2. Regionalliga Nord) und Trainer diverser Jugendmannschaften.
Knut Willenbockel vom VfL-Lenkungskreisist ist froh über die Zusage: „Dass wir mit Nemo auch noch jemanden gefunden haben, der unseren Verein bestens kennt und sich zu einhundert Prozent mit ihm identifiziert, freut uns sehr.“ Da die Vakanz beseitigt ist, steht jetzt die Planung des Kaders auf dem Programm. Weber und Willenbockel sind sich einig: Den Stamm der Mannschaft halten und sich auf einigen Positionen gezielt verstärken.