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Bü/Dro mit Abwehrschwächen

Max Bock war der dominierende Spieler der HSG (Foto: HSG)

HSG Bützfleth/Drochtersen verliert das Abstiegsduell gegen SVGO Bremen


ig. Bützfleth. Gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, SVGO Bremen, bezogen die Oberligahandballer der HSG Bützfleth/Drochtersen eine 31:36-Niederlage.

Die Kehdinger reisten - personell dezimiert wegen Urlaub und Krankheit - nach Bremen, zogen sich zunächst aber gut aus der Affäre. Nach ausgeglichenem Spielverlauf in der ersten Hälfte lagen die Gäste zur Halbzeit nur knapp mit 15:16 zurück. "Ein Erfolg war zu diesem Zeitpunkt aber absolut greifbar", so Pressesprecher Rudi Ohm.

Dass es nicht dazu kam, lag an der nachlassenden Konsequenz im Abwehrzentrum, aber auch an mangelnder Eigendisziplin. Ohm: "Verbale Kritik an Schiedsrichterentscheidungen führt eben nicht zu deren Rücknahme, sondern eher zu Zeitstrafen." Erstmals in dieser Saison wechselte sich Trainer Marcin Waryas zur Stabilisierung der Abwehr selbst ein. Das lief zunächst gut, war aber nach Waryas' Zeitstrafen und anschließender Disqualifikation nicht mehr möglich. Die Hausherren nutzten die Abwehrschwächen konsequent aus, setzten sich ab.

Waryas sprach nach der Partie von viel Licht im Angriffsspiel und tiefem Schatten in der Abwehr. "Wir konnten die Anspiele an den starken Kreisläufer nicht unterbinden und haben uns außerdem zu viele Gegenstöße eingefangen.“

Herausragende Spieler bei der HSG waren Max Bock mit 11 Treffern und der junge Janes von Holten mit sieben Toren.
Am Sonntag, 9. November, tritt die HSG um 17 Uhr beim Elsflether TB an.