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Das Endspiel um den Titel fest im Visier

Buxtehuder Handballerinnen gelingt Pflichtsieg gegen die Vulkan-Ladies/ Finale gegen Thüringer im Visier
ig. Buxtehude. Pflichtaufgabe erfüllt. Die Serie hält. Buxtehudes Bundesliga-Handballerinnen besiegten am vergangenen Wochenende die Vulkan-Ladies mit 32:28, sorgten für den 15. Erfolg in Serie.
Das Finale um den deutschen Titel am 9. Mai gegen den Thüringer HS klammerte BSV-Trainer auf der Pressekonferenz noch aus, „Wir denken von Schritt zu Schritt“, so der Coach. Erst müsse Trier geschlagen werden. Am Mittwoch, 6. Mai, trifft sein Team auf den vom Abstieg bedrohten DJK/MCC Trier. „Ein schweres Auswärtsspoiel. Die stehen mit dem Rücken zur Wand. Das macht das Team gefährlich“, so der Coach.
Und weiter: "Im Spiel gegen die Vulkan-Ladies haber wir gesehen, was passiert, wenn man die letzten zehn bis 15 Prozent Leistung vermissen lässt.“ In der Abwehr habe seine Mannschaft nicht genug agiert. Leun: „Ich muss meine Mannschaft dennoch loben, weil sie immer dann zugelegt hat, wenn's nötig war. Wir werden dieses Spiel schnell abhaken und uns auf die nächste Aufgabe am Mittwoch in Trier konzentrieren. Weiter nach vorne schauen wir derzeit noch nicht, denn nur wenn wir in Trier gewinnen, kommt es in Thüringen auch zum Endspiel.“
Zur Überraschung der rund 1400 Besucher in der Halle Nord gehörte die Anfangsphase den Gästen. Die Vulkan-Ladies lagen auch nach sechs Minuten noch mit 5:2 vorn. Der BSV agierte in der Defensive zu passiv, ließ zahlreiche freie Würfe des Gegners zu. Es brauchte gut zehn Minuten, bis der Tabellenführer im Spiel war, erstmals beim Stand von 6:6 ausgleichen konnte. Leun hatte mittlerweile umgestellt: Jana Podpolinski war für Marcella Deen ins Spiel gekommen und Randy Bülau an den Kreis gerückt. Im Angriff agierte der BSV nun geduldiger, schloss konzentrierter ab. Die Folge: Buxtehude setzte sich auf 12:8 (22.) ab.
Diesen Vorsprung hielten die Gastgeberinnen bis zum 15:10 (27.) Alles deutete darauf hin, dass das Spiel den erwarteten Lauf nehmen sollte. Es kam jedoch anders: Bis zum Pausenpfiff leistete sich der BSV erneut eine Schwächephase, die von den Vulkan-Ladies genutzt wurde, um noch einmal auf 13:15 zu verkürzen. Wie schon zu Beginn des Spiels gehörten auch die Anfangsminuten des zweiten Durchgangs dem Tabellenvorletzten, der mit zwei Treffern in Folge den 15:15-Ausgleich herstellte.
Diesmal jedoch wachten die Gastgeberinnen schneller auf, hatten in Lone Fischer eine sichere Schützin: Die Nationalspielerin traf zunächst zum 16:15, anschließend zum 17:16 und mit ihrem 500. Treffer für den BSV zum 18:17 (36.). Buxtehude kontrollierte die Partie, baute die Führung weiter aus.
(Weitere Fotos: www.kreiszeitung-wochenblatt.de).